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Stadtwerkegebaude Wörgl
 

Das Wasserwerk Wörgl ist ein Teilbetrieb der Stadtwerke Wörgl GmbH. Diese ist ein Dienstleistungsbetrieb der Stadtgemeinde und besteht aus den Abteilungen Elektrizitätswerk, Wasser- und Kanalwerk sowie Internet, Telekommunikation und Abfallwirtschaft. Die Stadtwerke sind seit 1992 eine GmbH – Eigentümer ist zu 100 % die Stadtgemeinde Wörgl. (mehr in "eine Stadt stellt sich vor")

 

 
Trinkwasserversorgung Wörgl - Übersicht Trinkwasserversorgung Wörgl - Übersicht
Trinkwasserversorgung Wörgl - Übersicht Trinkwasserversorgung Wörgl - Übersicht Trinkwasserversorgung Wörgl - Übersicht
 

 

Das Wasserwerk fördert jedes Jahr rund 1,3 Millionen Kubikmeter Wasser, um den täglichen Bedarf der Bevölkerung zu sichern. Der durchschnittliche Tagesverbrauch beträgt ca. 3.000 m³ im Winter und ca. 4.000 m³ im Sommer. Die Trinkwasserverteilung erfolgt über ca. 65 km Versorgungsleitungen dazu kommen noch ca. 20 km an Hausanschlussleitungen. Die Wassertemperatur beträgt ca. 9-10 °C. Etwa 12.000 Einwohner werden derzeit über ca. 1.800 Hausanschlüsse vom Wasserwerk mit Trinkwasser versorgt. Sechs Tiefbrunnen, 3 Quellen vier Hochbehälter mit einem gesamten Speichervolumen von 2.700 m³ sorgen für eine rund um die Uhr reibungslose Wasserversorgung. Wörgl hat beim Trinkwasser keine Anschlusspflicht, dennoch wird die Minderheit, die bis dato noch eine Eigenversorgung hat, immer weniger.

 
llech
 
Stadtgemeinde Wörgl Tirol

Wörgl ist zwar erst seit fünf Jahrzehnten Stadt, aber doch drei Jahrtausende alt! Seit so langer Zeit bedeutet der Wörgler Boden Menschen der verschiedensten Völker und Kulturen Heimat. In und um Wörgl gibt der Boden immer wieder große Flächenfunde frei, die eine Besiedlung zurück bis in die frühe Eisenzeit in so reichem Umfang dokumentieren, dass dieser Raum als der umfassendste prähistorische Grabungsplatz Nordtirols anzusehen ist (Grattenbergl, Egerndorfer Feld, Wimpissinger-Schottergrube). Ein Anziehungspunkt lag in den erst jüngst nachgewiesenen Erzabbauten des Schwazer Dolomits, doch sicher gab auch die Verkehrslage (Weg von den Kupfergruben um Kitzbühel zum Inntal) den Anreiz zum Entstehen dieser Siedlungen. Römisches Wörgl? Vergilianum? Noch irren Sprach- und Heimatforscher durch das Gestrüpp der Sprachwurzeln und Wortstämme, um der Bedeutung des seltenen Namens auf die Spur zu kommen (erste urkundliche Nennung 1120). Tatsache ist, die römische Provinzialverwaltung war lange im Wörgler Raum zu Hause und noch in den Flurkarten der Jahre vor dem Bahnbau zeigen manche Grundstücke jene Quadratform und Größe, wie sie vom römischen Ackermaß her bekannt sind; 1842 kamen im Anger des Unterkrumbacherhofes Reste eines römischen Landhauses zum Vorschein. Im späten 6. Jahrhundert drangen die Bayern auf ihrem Zug nach dem Süden bis in Wörgler Raum vor. St. Laurentius, der Pfarrpatron, weist auf eine vorgermanische Christianisierung hin. Erst 1504 fiel das Land unterhalb der Zillermündung endgültig an die Grafschaft Tirol (Eroberung der Festung Kufstein durch Kaiser Maximilian). Im Jahre 1858 begann für Wörgl ein neues Zeitalter. In diesem Jahr  rollte das so genannte „Dampfross“ erstmals von Kufstein nach Innsbruck, 1875 erreichte die Giselabahn von Salzburg her die Nordtiroler Linie und machte Wörgl zum Bahnknotenpunkt. Industrie und Zuwanderung folgten. Die kurz zuvor vereinigten Dorfgemeinden Wörgl-Kufstein und Wörgl-Rattenberg ("entern und herentern Bach") wurden 1911 - in Anwesenheit des Kaisers - zum Markt erhoben. Trotz der administrativen Aufteilung auf zwei Landgerichte (seit 1410) waren ältere Gemeinsamkeiten weiterhin lebendig geblieben. Es gab wohl zwei Dorfmeister und zwei Gemeindekassen, doch e i n e n Namen, eine gemeinsame Kirche und eine einheitliche Wirtschaftsgemeinde. Während des zweiten Weltkriegs lebten schon über 6000 Menschen in der vom Bombenkrieg schwer heimgesuchten Marktgemeinde. Im Jahr 1951 wurde die Stadterhebung gefeiert und 1991 zählte Wörgl bereits mehr als 10.000 Einwohner. Sie ist die derzeit am schnellsten wachsende Stadt Tirols und zweifellos das Wirtschaftszentrum des Tiroler Unterlandes. Obwohl der Tourismus – bei dieser traumhaften Kulisse keine Überraschung - in der Tiroler Gemeinde eine immer größere Rolle spielt, ist Wörgl eigentlich für einen ganz anderen Grund weltweit bekannt: Für Millionen Formel 1 Fans ist Wörgl schlechthin die Heimat des ehemaligen Rennstars Gerhard Berger!

Stadtgemeinde Wörgl Tirol
 

Einwohner:

Gesamtfläche der Stadt:  

Seehöhe:

höchstes Tagesmittel der Lufttemperatur:

niedrigstes Tagesmittel der Lufttemperatur:

Jahresmittel:

Mittlere Sonnscheindauer:

Mittlerer jährlicher Niederschlag:

 

11.414

19,268 km²

505 m

31,7 °C

-18,3 °C 

8,2 °C  

  1.733 Stunden

 1128  mm

Um (viel) mehr zu erfahren...

www.woergl.at

 

 
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