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Wiener Wasserwerke - Amtshaus Grabnergasse 4 - 6
 

Die Wiener Wasserwerke sind ein magistratischer Betrieb, der ein Teil der Stadtverwaltung ist. Die Geschäftseinteilung der Stadt Wien (mehr in "eine Stadt stellt sich vor") regelt die Aufgabenzuteilung innerhalb des Magistrats. Den Wiener Wasserwerken als Magistratsabteilung 31 werden dadurch alle gesetzmäßigen Aufgaben sowie jene, die durch den Gemeinderat festgelegt sind, zugeteilt. Die Geschäftseinteilung der Stadt Wien entspricht einem Aufgabenkatalog. Die technische Versorgung mit Trinkwasser innerhalb der Grenzen des Bundeslandes Wiens wird durch das öffentliche Wasserrohrnetz bewerkstelligt. Rechtliche Grundlage zur Wahrnehmung dieser Versorgungsaufgabe und der Beziehung zu den Konsumenten ist das Wiener Wasserversorgungsgesetz. Auf Grundlage dieses Gesetzes wird durch den Wiener Gemeinderat auch der Wasserpreis festgelegt.

 

 
Wiener Wasserversorgung Wiener Wasserversorgung Wiener Wasserversorgung
Wiener Wasserversorgung Wiener Wasserversorgung Wiener Wasserversorgung
 
 

 

Das Wiener Wasser kommt aus den niederösterreichisch-steirischen Kalkhochalpen. In unterirdischen Leitungen, die zum Teil durch Berge geführt werden, gelangt das Wasser im natürlichen, freien Gefälle ohne eine einzige Pumpe bis in die Stadt. Von den Endpunkten der Hochquellenleitungen wird das Wasser über Wasserbehälter in das städtische Rohrnetz eingespeist. 30 Hochbehälter mit einem gesamten Speichervolumen von 1,56 Mio. m³ - ein Vorrat für etwa drei Tage - und 24 Pumpwerke sorgen für eine rund um die Uhr reibungslose Wasserversorgung. Das Rohrnetz ist bereits mehr als 3.200 km lang. Derzeit sind rund 100.000 Häuser und Grundstücke über 800 km Anschlussleitungen an das Rohrnetz angeschlossen. Damit sind nahezu alle Wasserverbraucher an das öffentliche Rohrnetz angebunden. Die Abgabe des Trinkwassers erfolgt ausschließlich über Wasserzähler.

 
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Wien Welt- und Kulturstadt
 

Die siedlungsmäßigen Anfänge Wiens gehen auf die römische Antike zurück. Im 1. Jahrhundert n. Chr. kam es hier zur Anlage eines römischen Militärlagers namens Vindobona. 881 wurde die  Siedlung mit ihrem heutigen Namen erstmalig urkundlich belegt . Um 1200 wurde die Wiener Stadtmauer errichtet und man sprach von Wien als einer der bedeutendsten Städte des Reichsgebietes nach Köln. Die geistige Ausstrahlung der Stadt, die ganz wesentlich vom habsburgischen Hof dominiert wurde, erfuhr noch im 14. Jahrhundert mit der Gründung der Wiener Universität eine entscheidende Bereicherung. Mit der, im Jahr 1529,  erfolgreichen Abwehr vor den Türken hat die Stadt international hohe Anerkennung gefunden. Die Zweite Türkenbelagerung Wiens im Jahre 1683 konnte ebenfalls glücklich überwunden werden. Die Zeitspanne zwischen dem Wiener Kongress und der Märzrevolution (1848) war das Zeitalter herausragender Leistungen auf kulturellem Gebiet, mit z.B. Musikern wie Beethoven, Schubert oder Johann Strauß Vater. Diese Epoche war aber auch von einer rasant einsetzenden Industrialisierungswelle verbunden mit gravierenden sozialen Problemen und einer höchst mangelhaften Infrastruktur geprägt. Erst das Revolutionsjahr 1848 sollte das Tor für eine neue Zeit öffnen. 1857 fiel der Entschluss zur Auflassung der städtischen Befestigungen. Bis heute verbindet man den Namen Wiens international mit dem Begriff der "Ringstraße", der damals auf diesem Gebiet angelegten Prachtstraße, an der eine Reihe öffentlicher Gebäude entstand. Geprägt von dem damals neuen Baustil des Historismus, entstanden hier Ministerien, Museen, die Hof- bzw. heutige Staatsoper, das Reichsratsgebäude (heute Parlamentsitz), die neue Universität und vieles andere mehr. Um die Jahrhundertwende wurde eine große Kommunalisierungswelle eingesetzt. Dies galt insbesondere für die Verkehrseinrichtungen, die Elektrizitäts- wie auch die Gasversorgung der Stadt.

 
Wien Blick in die Vergangenheit
 

1905 wurde der Wienerwald als Wald- und Wiesengürtel unter Schutz gestellt und die Basis für den hohen Grünanteil der Stadt gelegt, der heute bei 50% liegt. Trotzdem beherrschte während des Ersten Weltkriegs  eine gravierende Versorgungskrise das Stadtbild. 1921 kam es zum Beschluss des so genannten "Trennungsgesetzes", das die Verbindung Wiens mit Niederösterreich auflöste und die Stadt in den Rang eines eigenen Bundeslandes erhob. Ab 1927 begann die Spirale der politischen wie wirtschaftlichen Krise sich immer mehr zu drehen. Vom Zweiten Weltkriegs wurde Wien unmittelbar betroffen, bei Kriegsende gab es Kampfhandlungen mitten in der Stadt. Im November 1945 erfolgte mit der Abhaltung der ersten Gemeinderatswahlen die endgültige Rückkehr zu Demokratie. Der Wiederaufbau ging rasch vor sich und ist Grundlage für den heutigen Wohlstand der Stadt. Dass Wien auch von seinen Klischees als Volk der Geiger und Tänzer, der weißen Pferde und der Mozartkugeln lebt ist bekannt; immerhin ist die Stadt eine der ganz großer Renner im europäischen Städtetourismus. Wien ist aber auch viel mehr. Die 1,8 Millionen Einwohner zählende Hauptstadt Österreichs ist seit 1984 neben New York und Genf eine der drei Hauptsitze der Vereinten Nationen; die Stadt ist die sechst reichste von 206 Regionen der EU und einer der wichtigsten Betriebsstandorte Österreichs, an dem in rund 71.000 Betrieben mit ca. 800.000 Beschäftigten fast ein Drittel der Bruttoinlandsproduktion erwirtschaftet wird. Mit der Öffnung der Grenzen zu den Staaten des ehemaligen Warschauer Paktes 1989 und dem Anfang 1995 erfolgten Beitritt Österreichs zur Europäischen Union ist Wien in das Zentrum der zukunftsträchtigen ost-mitteleuropäischen Region gerückt und profiliert sich zunehmend als jene Stadt, in der alle Fäden zusammenlaufen, wenn es um Know-how Transfer zwischen West- und Osteuropa geht. Soziale und ökonomische Stabilität sowie die bekannt hohe Lebens- und Umweltqualität werden international anerkannt.

Wien Blick in die Zukunft
 

Ständige Einwohner:

Gesamtfläche der Stadt:  

Seehöhe

Höchsttemperatur im langjährigen Durchschnitt:

Tiefsttemperatur im langjährigen Durchschnitt:

Jahresmittel der Lufttemperatur:

Mittlere Sonnscheindauer:

Mittlerer jährlicher Niederschlag:

 

1.760.000

41.495 ha

171 bis 543 m

37 °C

 -18 °C

11° C

1980 h/a

682 mm

Um (viel) mehr zu erfahren...

www.wien.at 

 

 
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