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Wassergewinnung
Bei
Gründung des Trinkwasserverbandes stellte sich die Frage nach der Herkunft
des Trinkwassers. Nach Aufstellung der potentiellen Trinkwasservorkommen wurde
schnell klar, dass nur die vorhandenen Oberflächenwasservorkommen in der Lage
sind den Bedarfe der Gemeinden zu decken. Dies ist in Frankreich (in Gegensatz
zu Österreich) nicht unüblich. In ganz Frankreich werden 37 % des
Trinkwassers aus Oberflächenwasser gewonnen. Wasserfassungsanlagen
wurden gebaut. Während des Großteils des Jahres stammt das Wasser aus dem
Kanal von Saint-Martory. Jeden März wird der Kanal „generalüberholt“
(entleert, gereinigt, wiederbefüllt) und während dieser Zeit wird das rohe
Wasser im See (Lac de la Ramée) entnommen, eventuell auch im kleinen Fluss
Touch. Diese zwei Wasserfassungsanlagen dienen vor allem als Sicherheit. Das
Wasser vom Kanal St Martory stammt aus dem Garonne. |
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Wasserqualität
Die
Qualität der wichtigsten Flüsse des Beckens Adour - Garonne wird
regelmäßig im Rahmen der sogenannte „Réseau de contrôle“
(Kontrollnetz) überprüft . Diese Netze „réseaux national de bassin R.N.B
(nationales Beckennetz) und réseaux complémentaires de l‘agence de l‘eau
R.C.A (komplementäre Wasseragenturnetze) umfassen 275 km. Im Rahmen dieser
Untersuchungen kommt man besonders Diffusverunreinigungen auf die Spur. Seit
1992 werden die klassischen und biologischen Messmethoden durch eine Suche
nach organischen und mineralischen Mikro-Schmutzstoffen im Wasserökosystem
ergänzt. |