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(Wasser)Zähler
Zählen ist die
Erfassung von Wassermengen innerhalb eines beliebigen
Zeitabschnittes. Messen ist die Erfassung von Wassermengen in der
Zeiteinheit (Durchflussstärke). Wasserzähler sind daher auf Volumina
geeicht, z.B. Liter, Kubikmeter usw. In den Wasserversorgungsanlagen
gibt es sowohl Wasserzähler als auch Wassermesser. Wasserzähler werden vor allem in den
Hausanschlussleitungen sowie in den Gewinnungs- und Speicheranlagen
montiert, um die gelieferte bzw. verbrauchte Wassermenge zu
ermitteln. Es gibt auch Kombinationen von Messern und Zählern. Diese
zeigen sowohl die Durchflussstärke als auch die durchgeflossene
Menge an. Unabhängig von der Bauart der Wasserzähler sind diese mit
einem Rollenzählwerk oder bei älteren Ausführungen mit einem
Zeigerzählwerk ausgestattet. |
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Zertifizierung
Im Sinne des
österreichischen Akkreditierungsgesetzes ist Zertifizierung (spätlatein.:
certificare bescheinigen, bezeugen) die förmliche Bescheinigung
einer Konformität durch einen unparteiischen Dritten, der für
diese Tätigkeit hiezu akkreditiert ist.
In diesem Kontext ist eine Zertifizierungsstelle eine
Institution, die Zertifizierungen durchführt.
Zertifizierungsstellen haben die strengen Anforderungen des
österreichischen Akkreditierungsgesetzes zu erfüllen. Dem wird
in der ÖVGW mit der Umsetzung eines zukunftsorientierten Prozes und Qualitätsmanagementsystems Rechnung getragen. Die ÖVGW-Zertifizierungsstelle prüft und zertifiziert Personen,
Produkte und Unternehmen im Bereich des Gas- und Wasserfachs auf
Basis des ÖVGW-Regelwerks sowie national und international
anerkannter Richtlinien, Normen und Zertifizierungsprogramme.
Sie achtet auf die Qualität der Produkte, die
Ausbildung von
Personen und die Befähigung von Unternehmen bei der Ausübung
bestimmter Tätigkeiten. |
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Zisterne
(v. lat.:
cista Behälter) bezeichnet einen Sammelbehälter für
Trinkwasser
oder Nutzwasser. Zisternen wurden schon in frühen Zeiten verwendet.
Die meisten der frühen städtischen Siedlungen
bezogen ihr Trinkwasser aus den örtlichen Quellen,
Brunnen und aus
Zisternen. Alleine schon aus Gründen militärischer Sicherheit wurde
seit der Spätantike die Trinkwasserversorgung städtischer Siedlungen
durch Fernleitungen zunehmend durch städtische Brunnen bzw.
Quellen, Zisternen ersetzt, die meist nur wenig
Wasser lieferten,
oft auch noch von minderwertiger Qualität;
Auch im
Mittelalter findet man sie oft bei Burgen auf Bergen. In Gebieten
mit unregelmäßiger |
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Trinkwasserversorgung werden Zisternen als Pufferbehälter für lokale
Trinkwassersysteme. In südlichen, wasserarmen Ländern sind teilweise
kleinere Zisternen auf Dächern üblich, die das
Regenwasser
auffangen. Zisternen dienen auch als Löschwasservorratsbehälter für
die Feuerwehr im Brandfall. Heutzutage sind in Österreich im
Privathausbereich kleine Behälter (1-2 m³) als fertige Behälter aus
Kunststoff erhältlich. Sie dienen fast ausschließlich der
Nutzung von Regenwasser und werden für Gartenbewässerung verwendet.
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