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Nanofiltration
Der Ausdruck
Filtration bezeichnet die Abtrennung der im
Rohwasser gegebenenfalls enthaltenen Stoffe. Die Einteilung der
Filtration erfolgt nach den Trenneigenschaften bzw. Porengrößen:
Mikrofiltration (0,1 - 0,2 µm), Ultrafiltration
(0,001 - 0,01 µm) und Nanofiltration, Umkehrosmose (0,0001 µm -
0,1nm). Anlage mit Nanofiltrationsmembranen sind dadurch
gekennzeichnet, dass bevorzugt zwei- und mehrwertige
Ionen zurückgehalten werden, weshalb sie zur
Enthärtung von Wasser verwendet werden.
Zudem werden organische Stoffe wie Pestizide wirkungsvoll entfernt. Nanofiltration und Umkehrosmose haben sich zum technischen Standard
zur Enthärtung und Entsalzung entwickelt, wobei zusätzlich die
Entfernung von Problemstoffen wie Viren, Farben und Pestizide
erreicht werden kann. |
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Natrium
Natrium chem. Symbol
Na (englisch-französische Bezeichnung Sodium) ist ein
silberweißliches Alkali-Metall. In der Erdhülle ist Natrium das
sechsthäufigste Element. Es kommt aufgrund seiner Reaktivität nicht
in reiner Form, sondern nur in verschiedenen Verbindungen vor.
Natrium kommt vor allem im Meerwasser und in Salzlagerstätten als
Natriumchlorid (Speisesalz) vor. Eine weitere bekannte und wichtige
Natriumverbindung ist Soda (Natriumkarbonat), das u.a. für das
Sprudeln des Mineralwassers mitverantwortlich ist. Eine weitere
Natriumverbindung Natriumhydroxid befindet sich in Waschmitteln und
ist in reiner Form stark ätzend für die Haut. In der Technik wird
Natrium u.a. bei Kernreaktoren als Kühlmittel verwendet. Die
Aufnahme von Natrium als Mineralstoff ist für Lebewesen essentiell.
Die größte Bedeutung besitzt Natrium bei der Regulation des
Wasserhaushaltes des Menschen. Natrium regelt gemeinsam mit
Kalium
(K) den Flüssigkeitshaushalt der Zellen (Regulierung durch
osmotischen Druck), sowie das Erregungsverhalten von Muskeln
(besonders des Herzmuskels) und Nerven. Der Natriumspiegel muss sehr
genau reguliert sein. Damit unser Kreislauf funktioniert und unsere
Gewebe nicht austrocknen müssen wir genug (aber nicht zu viel! Siehe
Hyperhydration)
Wasser im Zellulärraum haben. Mit Speisesalz nehmen Menschen
täglich Natrium auf. Dabei entsprechen 5 Gramm Kochsalz etwa 2 Gramm
reinem Natrium. Natrium wird vor allem über die Nieren im Harn
ausgeschieden. Schwitzen kann auch eine nennenswerte
Natriumausscheidung bedeuten. |
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Nickel
Nickel ist ein
silberglänzendes Schwermetall.
Nickel ist normalerweise in Wasser
unlöslich. Nickelverbindungen können in hohen Konzentrationen
toxisch wirken sind aber ebenfallsoft nicht gut in Wasser löslich.
Die höchsten Löslichkeiten besitzt vor allem Nickelchlorid. Nickel
wird in der Galvanikindustrie in Legierungen zur
Oberflächenbehandlung von Metallen - Eisen,
Kupfer,
Mangan etc.-, als Katalysator, in Nickel-Cadmiumbatterien und
als Pigment verwendet. Große Nickel-Mengen verbrauchen die Erdöl-
und chemische Industrie kleinere Mengen die Fernseh-, Rundfunk und
Telefonindustrie. Andere Legierungen benutzt man für Küchengeräte,
Armaturen und Schmuck. Viele Menschen reagieren allerdings auf
nickelhaltigen Schmuck allergisch. Nickel zählt zu den
Spurenelementen. Für Pflanzen
und Kleinstlebewesen ist Nickel ein wichtiger Mikronährstoff. Der
menschliche Körper enthält ca. 10 mg. Nahrungsmittel enthalten meist
nur wenig Nickel, außer Schokolade und Fette. Nickel kommt in der
Natur nur in sehr geringen Konzentrationen vor. Nickelverbindungen
sind in der Landwirtschaft in Phosphatdüngern und in der Nähe von
kohle- und ölverbrennenden Industrien zu finden. Rauchen führt dem
Körper ebenfalls erhöhte Nickelmengen zu. Als unerwatete Auswirkung
des Klimawandels haben Ökologen
und Meteorologen zusammen mit Geologen entdeckt, dass der
abschmelzende Permafrost Hochgebirgsseen in den Alpen mit
Schwermetallen, insbesondere Nickel, anreichert. |
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Niederschläge
Unter dem Begriff
Niederschläge wird in der Meteorologie die Ausscheidung von
Wasser
aus der Atmosphäre
bezeichnet, das den Erdboden in flüssiger -
Regen
- und/oder fester Form
-
Hagel oder Schnee
erreicht. Niederschläge sind ein wichtiger Teils des
Wasserkreislaufs.
Gemessen werden Niederschläge mit Regenmessern (Ombrometern). Die Niederschlagsmenge ist die Höhe der Wasserschicht, die
sich bei Niederschlag auf einer ebenen Fläche gebildet hätte.
Angegeben wird sie in Millimeter. 1 Millimeter entspricht dabei 1
Liter pro Quadratmeter. Mit einer Niederschlagsmenge von
durchschnittlich etwa 1.200 mm pro Quadratmeter und Jahr gilt
Österreich als eines der wasserreichsten Länder Europas.
Jahreszeitliche und geographische Unterschiede sowie regionale
Faktoren wie Wälder, Seen, Bodenart und Städte, haben Einfluss auf
die Niederschläge.
Klimamodelle deuten
seit einigen Jahren darauf hin, dass menschliche Aktivitäten (so
etwa die Verbrennung fossiler Treibstoffe) Niederschläge wie Regen
und Schneefall beeinflussen. Weiter |
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Nitrat
Nitrat
ist eine Verbindung, die aus den Elementen Stickstoff und
Sauerstoff besteht. Nitrat kommt im Boden vor, wird aber auch
zusätzlich als Dünger zugeführt, um die Erträge zu steigern.
Nitrat selber ist nicht giftig. Allerdings sind Nitrate in
erhöhter Konzentration schädlich. Daher ist eine Begrenzung der
Nitratmenge im Trinkwasser unerlässlich. Nitrate können unter
bestimmten Umständen in das gesundheitlich bedenkliche Nitrit
umgewandelt werden.
Flächenhafte Nitratbelastungen finden sich vor allem in den intensiv
genutzten Ackerbaugebieten (bei Überdüngungen) oder treten bei
Abwasserversickerungen auf. Seit Beginn der regelmäßigen Messungen
(1992) ist in Österreich eine Abnahme der Überschreitungen
festzustellen. Besondere Beachtung ist dem Nitratgehalt zu schenken,
wenn das
Wasser
zur Herstellung von Säuglingsnahrung benutzt werden
soll. Trinkwasser mit einem Nitratgehalt bis zu 50 mg/l ist auch für
die Ernährung von Säuglingen geeignet. Abkochen des Wassers hilft
nicht gegen Nitrat!
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mit entsprechenden
Steuer- und Reguliereinrichtungen und die Notwendigkeit wertvolle
Geländeoberflächen wie wichtige Verkehrsflächen,
Eisenbahnanlagen und Gewässer beim Leitungsbau unberührt zu lassen,
haben zu der heutigen, verbreiteten Anwendung geführt. Grabenlose
Verlegungen sind genormt.
Die
Entscheidung über die Anwendung von grabenlosen Bauverfahren ist vom
Planer nach den örtlichen Gegebenheiten wie zB. Bodenverhältnissen,
Straßenoberflächen und Verkehrsverhältnissen und nach
Wirtschaftlichkeitsüberlegungen gewissenhaft vorzunehmen.
(siehe dazu auch
grabungsarme
Rohrlegungen
oder www.grabenlos.at)
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Normen
Normen
sind qualifizierte Empfehlungen. Normen stellen den jeweils
aktuellen Stand von Technik und Wirtschaft dar. Sie sind für
jedermann zugänglich, und sie sind das Fundament, von dem aus
sinnvolle Weiterentwicklung (erst) möglich ist: genormte
Begriffe, genormte Anforderungen, genormte
Qualitäts-,
Sicherheits- und Prüfkriterien. Damit bilden Normen die Basis
für geordnete Abläufe in allen Bereichen von Wirtschaft und
Verwaltung. Ihre Anwendung ist grundsätzlich freiwillig. Immer
öfter sind Normen die Voraussetzung für die Lösung technischer
und wirtschaftlicher Aufgaben. In besonderen Fällen kann der
Gesetzgeber (Bund oder Länder) Normen oder Teile von Normen
durch Gesetz oder Verordnung auch für "verbindlich" erklären.
Dann ist die Einhaltung dieser Normen nicht mehr freiwillig,
sondern zwingend. Viele Schutzfunktionen, heute
selbstverständlich, wären ohne Normen gar nicht möglich.
Arbeitsschutz, Umweltschutz, Konsumentenschutz oder
Gesundheitsschutz - z. B. Gemacht werden Normen von jenen, die
sie später auch benötigen, sei es Unternehmer, Behörden,
Verbraucher oder Wissenschafter. Rund 5 000 Personen arbeiten an
der Normung, die in Österreich vom Österreichischen
Normungsinstitut (ON) geleitet und koordiniert wird, mit. Diese
bringen ihr Spezialwissen in die Normungsgremien, die so
genannten ON-Komitees, ein. Um Akzeptanz und Anwendung
weitestgehend sicherzustellen, werden ÖNORMEN nur im Konsens, d.h.
einstimmig, in den ON-Komitees beschlossen. Normenentwürfe
werden vor der endgültigen Fertigstellung einem öffentlichen und
für jedermann zugänglichen Stellungnahmeverfahren unterzogen und
erst dann veröffentlicht. Europäische Normen haben heute unter
den mehr als 18 000 in Österreich gültigen ÖNORMEN bereits einen
Anteil von mehr als drei Viertel. Europäische Normen müssen
grundsätzlich in die nationalen Normenwerke der
Mitgliedsorganisationen des CEN (Europäisches Komitee für
Normung) übernommen werden. In Österreich tragen sie die
Bezeichnung ÖNORM EN bzw. ÖNORM EN ISO (wenn die Europäische
Norm zugleich eine Internationale Norm ist). Damit gelten dann
in 29 Ländern die gleichen Bestimmungen, Anforderungen oder
Prüfverfahren. Im Rahmen der Erweiterung der Europäischen Union
wächst auch die Zahl der CEN-Mitglieder, womit sich die Zahl der
Staaten, in denen Europäische Normen zur Anwendung kommen,
laufend erhöht. Mehr auf
www.on-norm.at |
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Notversorgung
Unter
Trinkwasserersatz- bzw. Trinkwassernotversorgung werden Maßnahmen
verstanden, die bei Unterbrechungen der Wasseranspeisung zur – wenn
auch eingeschränkten – Versorgung der Konsumenten mit
Trinkwasser
notwendig sind. Bei den meist unerwartet eintretenden Ereignissen
können in der Trinkwasserversorgung nur konkret durchgeplante und
organisierte Vorsorgemaßnahmen greifen. Die Anlassfälle können recht
unterschiedlich sein, dementsprechend auch deren Auswirkungen und
die zu |
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ergreifenden
Hilfsmaßnahmen.
Trinkwassernotversorgung ist in Katastrophenfällen mit wesentlicher
Einschränkung des Dargebotes an hygienisch einwandfreiem Trinkwasser
und/oder der Möglichkeit, an die Konsumenten weiterzuleiten,
einzurichten.
Während der Periode einer Notwasserversorgung kann auf die
konsequente Einhaltung einzelner Grenzwerte der
Trinkwasserqualität
begrenzt verzichtet werden, wenn dies im Interesse einer Versorgung
mit einer quantitativ ausreichenden Menge Wassers unumgänglich ist.
Trinkwasser muss jedoch auch im Falle einer Notversorgung
seuchenhygienisch einwandfrei sein, d.h. es dürfen weder
Krankheitserreger noch Indikatorkeime für fäkale Verunreinigungen
nachweisbar sein. (Siehe auch Bakterien &
Paketieranlage) |
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Nutzwasser
Nutzwasser ist
Wasser für den menschlichen Gebrauch, das
nicht aus der öffentlichen Trinkwasserversorgungsanlage geliefert
wird bzw. dessen Eignung als
Trinkwasser
nicht nachgewiesen ist. Ausgenommen in der Industrie und im Gewerbe,
wo die Verwendung von qualitativ hochwertigem Trinkwasser aus
zentralen Wasserversorgungsanlagen in größeren Mengen allein aus
wirtschaftlichen Gründen ausgeschlossen werden kann, werden
Dualsysteme in der öffentlichen Wasserversorgung nicht durchsetzbar
sein. Der Nutzwassereinsatz wird in Haushalt in erster Linie für
WC-Spülung, Gartenbewässerung, Waschen von Kraftfahrzeugen
propagiert. Nur in diesen Bereichen ist der Einsatz von Nutzwasser
aus hygienischen Gründen möglich. Nutzwasseranlagen senken nicht den
Wasserverbrauch, sondern bedeuten eine Substitution (ein Ersetzen)
des Trinkwassers durch Nutzwasser. Eine Entlastung des öffentlichen
Trinkwassersystems durch Nutzwassersysteme im Haushalt ist gerade in
Spitzenverbrauchszeiten nicht gegeben, da in längeren
Trockenperioden die mit Nutzwasser versorgten Anlagen mit
Trinkwasser der öffentlichen Anlage gespeist werden müssen. Das
Nutzwassersystem muss vom Trinkwassersystem vollkommen getrennt
sein. Auslaufhähne aus Nutzwassersystemen sind gegen die irrtümliche
Entnahme als Trinkwasser zu sichern. Um bei Störfällen eine rasche
Lokalisierung der Schadensursache sicherzustellen, besteht für
Nutzwassersysteme im Haushalt betreffs Errichtung sowohl an das WVU
als auch an die zuständige Sanitätsbehörde eine Meldepflicht. |
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