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Wasser ist Leben.

Daten und Fakten

Ausbau des bestehenden Leitungsnetzes, Austausch der Vor- und Nachkriegsleitungen und dadurch Reduzierung der Wasserverluste, Erweiterung des Speichervolumens und Neubau eines Hochbehälters, Sicherung der bestehenden Wasservorkommen durch Ausweisung von Schutz und Schongebieten, Erhöhung und Sicherung der Förderkapazitäten im Bereich der Tiefbrunnen - die Bilanz der mehrjährigen Tätigkeit des Wasserwerkleiters Ing. Jakob Unterberger kann sich sehen lassen.

Daten1

Umso mehr, wenn man erfährt, dass alle Arbeiten im und rund ums Wasserwerk  kostendeckend sind! Für die Zukunft wird weiterhin daran gearbeitet, den erreichten (hohen) Standard zu halten. Er warnt davor, mit voreiligen Entscheidungen kostspielige Überkapazitäten zu schaffen: „Rückblickend hat sich der Bedarf an Trinkwasser oft nicht ganz so entwickelt wie manche Prognosen dies vorausgesagt haben. Die Bevölkerung hat den Umgang mit dem Wasser geändert, die Geräte arbeiten sparsamer und so hat sich der Wasserverbrauch der Haushalte verringert. Wenn dieser Trend anhält, so ist die Steigerung des Wasserbedarfes in den nächsten Jahren in unserem Bereich mit den vorhandenen Mitteln zu schaffen“.

Ing. Unterberger hält nicht sehr viel von der wiederholt geführten Diskussion, dass für verschiedene Tätigkeiten, wie Autowaschen, WC-Spülungen usw. nicht das hochwertige Trinkwasser verwendet werden sollte. Für Ing. Unterberger würden die Kosten einer solchen aufwendigen Verteilung von Trinkwasser und Brauchwasser  den Rahmen des Verträglichen sprengen und auch vielerorts zu Platzproblemen führen. Und weiter nimmt sich Ing. Unterberger kein Blatt vor dem Mund: „Es ist den Verbrauchern anzuraten, das vom Wasserwerk gelieferte, einwandfreie Wasser nicht nur als Trinkwasser, sondern auch für den sonstigen täglichen Bedarf zu nutzen. Wasser sparen ist nicht notwendig, viel wichtiger ist Wasser sinnvoll zu verwenden und nicht sinnlos zu verschwenden“.

Daten2

Für die Pläne der großen Nachbarn IKB und Tiwag zeigt er ein gewisses Interesse aber auch etwas Skepsis. „Eine effiziente Lösung des sicher nicht schlechten Grundgedankens kann es nur dann geben, wenn man sich bei Tiwag und IKB dazu durchringt auch mit uns kleinen Wasserversorgern auf dem Lande zu reden“. Und er fügt hinzu: „Es wäre auch für unsere mittel- und langfristige Planung interessant zu wissen, ob wir weiterhin eigene, zusätzliche Wasservorkommen erschließen sollen, oder ob es eines Tages einen Anschluss an die Inntalschiene geben wird.“ Mit der aktuellen soliden Basis ihrer Trinkwasserversorgung können die Wörgler jedenfalls optimistisch in die Zukunft blicken. Das kühle Nass ist für Jahre gesichert.

Versorgte Bewohner:

rd. 13.600

Hausanschlüsse:

1.800

Versorgungsfläche:

ca. 20 km²

Anzahl Brunnen:

3

Anzahl Quellen:

3

Durchschnittlicher Tagesverbrauch:

2.800 - 4.000 m³

Durchschnittlicher Tagesverbrauch/Person:

130 Liter

Gesamtförderung/Jahr:

1,10 Mio m³

Maximale Tagesförderung:

4.000 m³

Minimale Tagesförderung:

2.000 m³

Anzahl Wasserbehälter:

4

Gesamtvorratsvolumen:

2.732 m³

Drucksteigerungsanlagen:

2

Versorgungsdruck:

6 bar

Länge der Transport- und Versorgungsleitungen:

81 km

Hydranten:

177 Stück

Anschlussgrad:

98 %

Wasserhärte:

12 - 15 °dH (deutscher Härtegrad)

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