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Wasserwerk Wiener Neustadt


Das Wasserwerk ist ein Teilbetrieb der Wiener Neustädter Stadtwerke und Kommunal Service GmbH (kurz WNSKS). Die WNSKS ist ein Kommunalbetrieb in Form einer GmbH zur Besorgung verschiedenen Aufgaben in Stadt und Gemeinde. Das Betätigungsfeld reicht von Abfallwirtschaft über Abwasserbeseitigung, Bestattung, Forste, Friedhof, Gutshof, Installation, Verkehrsbetriebe, Wasserwerke bis hin zur Abfallberatung, Reinigungsdienste, Gas-Wasser-Heizung - Installationen, Busreisedienst usw. Das Betätigungsfeld ist nicht auf Wiener Neustadt beschränkt. Der Betrieb umfasst ca. 310 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Eigentümer ist zu 100 % die Stadt Wiener Neustadt. Gesellschaftervertreter ist der Wiener Neustädter Bürgermeister.

Wasserwerk
Wasserwerk

Im Jahre 1192 beschloss der Babenberger Herzog Leopold V. inmitten der Ebene des südöstlichen Steinfeldes eine stark befestigte Stadt zu gründen. Für den Bau der „Neuenstat" konnte ein Teil des Lösegeldes des englischen Königs Richard Löwenherz verwendet werden. Durch Verleihung wichtiger Privilegien gedieh die neue Stadt ausgezeichnet. Schon um das Jahr 1200 wurde mit dem Bau der spätromanischen Pfarrkirche, dem heutigen Wiener Neustädter Dom, begonnen.

Noch in der Babenbergerzeit entstand auch die viertürmige Burganlage in der Südostecke der Stadt, die spätere Militärakademie. Ihre Blütezeit erlebte Wiener Neustadt im 15. Jahrhundert, als sie Kaiser Friedrich III. viele Jahrzehnte hindurch als Residenz diente. Nach fast zweijähriger Belagerung durch die Ungarn musste die Stadt im August 1487 schließlich doch ihre Tore dem ungarischen König Matthias Corvinus und seinen Truppen öffnen. Nach dreijähriger ungarischer Besetzung gelang es dem jungen König Maximilian I. seine Vaterstadt wieder zurückzuerobern. Im 16. Jahrhundert verlor die Stadt, die nun nicht mehr Residenz war, sehr an Bedeutung. Ihre ursprüngliche Funktion, als Bollwerk gegen den Osten zu dienen, erfüllte sie jedoch auch in der Neuzeit und hielt sich tapfer gegen Türken und Kuruzen. Von größter Bedeutung war jedenfalls der 1751 von Maria Theresia gefasste Entschluss, in der kaiserlichen Burg zu Wiener Neustadt ein adeliges Kadettenhaus einzurichten: Diese berühmte „Theresianische Militärakademie" besteht bis zum heutigen Tag. Die Militärakademie ist die einzige Ausbildungsstätte für Offiziere des österreichischen Bundesheeres und damit die älteste Militärakademie der Welt.

Im Jahre 1909 ließ die Stadtgemeinde zur Förderung des mechanischen Flugwesens im Norden der Stadt ein Flugfeld anlegen, auf dem bereits 1911 die 1. österreichische Flugwoche abgehalten wurde. Das Wiener Neustädter Flugfeld war das erste offizielle österreichische Flugfeld. Nach dem „Anschluss" Österreichs an das Deutsche Reich im März 1938 kam es in Wiener Neustadt zu einer Konzentration kriegswichtiger Industrie. All dies führte dazu, dass Wiener Neustadt im Zweiten Weltkrieg nahezu vollständig durch Bomben zerstört wurde: Rund 50.000 Bomben legten die alte Babenbergerstadt in Schutt und Asche. Ehe mit dem Wiederaufbau begonnen werden konnte, mussten tausende Tonnen Schutt aus der Stadt entfernt werden: 1946 rief die Stadtverwaltung die Bevölkerung zum freiwilligen Arbeitseinsatz auf.

Diesem Aufruf wurde ohne Ausnahme Folge geleistet. 1955 war der Wiederaufbau der am schwersten zerstörten Stadt Österreichs zum größten Teil abgeschlossen. In den letzten Jahrzehnten hat sich Wiener Neustadt von einer grauen Industriestadt zu einem modernen Mittelpunkt für das südliche Niederösterreich - und auch das nördliche Burgenland - entwickelt. Durch das regionale Innovationszentrum, das Technologie- und Forschungszentrum und Österreichs erste und größte Fachhochschule für Wirtschaft und Technik sowie mit Niederösterreichs größter Veranstaltungshalle „Arena Nova" und dem Business-Park Civitas Nova ist Wiener Neustadt ein wichtiger und dynamischer Wirtschaftsstandort. Der etwa 40.000 Einwohner zählende Ort ist zugleich Behördenstadt, Verwaltungsmittelpunkt, Verkehrsknotenpunkt, zweitgrößte Einkaufsstadt des Bundeslandes sowie Garnisonsstadt und größte Schulstadt Niederösterreichs. Seit 1975 ist Wiener Neustadt auch „Europastadt". Darüber hinaus gibt es eine „3-Städte-Freundschaft" mit Eisenstadt und der ungarischen Stadt Sopron. Wiener Neustadt ist zudem Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft „Neustadt in Europa", der derzeit 34 „Neustädte" in Österreich, Deutschland, Ungarn, Tschechien und der Slowakei angehören.

Wasserwerk

Hardfacts zu Wiener Neustadt

Einwohner:

ca. 40.000

Gesamtfläche:

61 km²

Seehöhe:

265 m

Niedrigstes Tagesmittel der Lufttemperatur:

6,7 °C

Höchstes Tagesmittel der Lufttemperatur:

14 °C

Jahresmittel der Lufttemperatur:

9,9 °C

Mittlere Sonnenscheindauer:

1752 Stunden

Mittlere jährliche Niederschlagsmenge:

607 mm

Informatives zur Wasserversorgung

Das Wasserwerk Wiener Neustadt fördert jährlich rd. 4 Mio. m³ Trinkwasser aus 3 Brunnenfeldern und insgesamt 8 Brunnen. Ca 40.000 Einwohner werden derzeit über rund 8.700 Hausanschlüsse vom Wasserwerk versorgt. Der durchschnittliche Tagesverbrauch liegt insgesamt bei 11.000 m³. Das Wasserwerk ist in der Lage über 5700 m3 Trinkwasser zu speichern und damit Bedarfsspitzen abzudecken. 2 Drucksteigerungsanlagen sorgen auch in Randgebieten für ausreichende Druckverhältnisse. Die Verteilung wird durch rd. 300 km Transport- und Versorgungsleitungen sichergestellt. Im öffentlichen Versorgungsgebiet besteht Anschlusszwang.

 

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