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Wasser ist Leben.

Geschichte

Bedingt durch das reiche Wasserangebot in der Welser Heide erfolgte die Versorgung in Wels vorwiegend aus Hausbrunnen. Als erste öffentliche Wasserversorgung wurde im Jahre 1577 am Zwinger außerhalb der Stadtmauern ein Wasserturm erbaut der noch heute existiert. Dieser förderte Wasser aus dem Mühlbach und versorgte den Oberen Stadtbrunnen am Stadtplatz.

Geschichte1

Das erste generelle Projekt wurde 1906 durch Freiherr von Schwarz erstellt, wobei der Ausbau des „Brunnens in der Au" bei Gunskirchen erfolgte. Weitere Maßnahmen wurden durch den Ausbruch des 1. Weltkrieges verhindert. 1940 wurde das Projekt von der Nordböhmischen Wasserbaugesellschaft nochmals überarbeitet und es kam zum Ausbau der Posthofsiedlung, wobei drei Brunnen errichtet wurden. Durch den Ausbruch des 2. Weltkrieges wurde der weitere Ausbau wiederum unterbrochen. Im Jahre 1966 begann man mit dem tatsächlichen und großräumigen Ausbau der Wasserversorgungsanlage, wobei bis zum Jahre 1980 die Quellfassungen am Schleißheimer Bach in Ottstorf errichtet wurden. Von diesen Quellfassungen floss das Wasser zum Pumpenhaus Ottstorf, von wo es zum Hochbehälter Edtholz gefördert wurde. Dieser hat ein Fassungsvermögen von 10.000 m³ und wurde 1972 in der Nachbargemeinde Thalheim errichtet. Von diesem Hochbehälter führt die Leitung über die alte Traunbrücke und die Osttangentenbrücke zum Stadtgebiet Wels.

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Auf Grund des steigenden Wasserbedarfes wurde zur Sicherung der weiteren Versorgung nach umfangreichen Untersuchungen und Vorarbeiten im Jahre 1982 der Bau des Horizontalfilterbrunnens Steinerkirchen begonnen (Inbetriebnahme 1984). Von dieser Brunnenanlage wurde das Wasser über den Zwischenbehälter Hochdorf nach Wels geleitet und ins Netz eingespeist. Die Inbetriebnahme dieser Anlage erfolgte im Jahre 1986. Infolge der im Laufe der Jahre immer stärkere Belastung des Grundwassers und die stufenweise Herabsetzung der Grenzwerte durch die Nitrat- und Pestizidverordnung stand das Wasserwerk vor einer schwierigen Auswahl: Aufbereitung oder Neuerschließung? Um die Welser Trinkwasserversorgung in (hoher) Qualität wie Quantität langfristig weiter gewährleisten zu können, entschieden sich die EWW für eine radikale Kurzumwandlung und die Aufschließung von neuen Wasservorkommen. Sie schloss mit dem Landeswasserversorgungsunternehmen (LWU) einen Vertrag über eine Wasserlieferung ab.

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