Daten und Fakten
Bei der Trinkwasserversorgung der Stadtgemeinde Tulln legt man großen Wert auf Weitblick und Sicherheit, was - wenn man die rasante Entwicklung der Donaustadt rückblickend betrachtet - durchaus verständlich ist. Für Sicherheit wurde jedenfalls gesorgt. Mit der Errichtung des neuen Wasserwerks II wurde ein zusätzliches, beruhigendes Versorgungsstandbein geschaffen. Die Stadt verfügt über zwei weit vor einander gelegene Standbeine nördlich und südlich der Donau.

Darüber hinaus besteht eine Notversorgung über eine Zuckerfabrik. Das „Tüpfelchen auf den i" stellt aber das außergewöhnliche Pilotprojekt dar, welches die Stadtverwaltung Tulln vor kurzem präsentiert hat: Der neue Wassersicherheitsplan (WSP) der Stadt Tulln. Durch diesen Plan können alle sensiblen Punkte von der Wassergewinnung in den Brunnenfeldern bis zur Wasserentnahme in den Haushalten noch besser überwacht werden als bisher. Gefahren für die Tullner Trinkwasserversorgung können frühzeitiger erkannt und bewertet werden. Die Vorbereitungen für den Wassersicherheitsplan waren dementsprechend umfangreich.
Es mussten unter anderem sämtliche technischen Anlagen in eine neue Betriebsführungssoftware eingearbeitet werden. Der sorgsame Umgang mit dem Lebensmittel Wasser und das Erkennen der kritischen Punkte in der Versorgung sind gewährleistet. Sich der Zukunft mit Weitblick zu widmen hält aber nicht davon ab, sich einem überregionalen Anbieter anzukoppeln. Das Wasserwerk Tulln setzt weiterhin auf regionale Partnerschaft, sicher ist sicher! Obwohl man auf Selbständigkeit großen Wert legt, will man nicht Unabhängigkeit auf Kosten von Versorgungssicherheit betreiben. Daher wurde mit dem großen Nachbarn, der evn wasser, ein gegenseitiger Liefervertrag abgeschlossen und eine Übergabestation errichtet.
Seit Bestehen des Vertrags wurde allerdings weder von der einen noch von der Seite anderen Seite davon Gebrauch gemacht; auch nicht während des Hochwassers im Jahr 2002, was übrigens für die Qualität der Trinkwasserversorgung Tulln spricht. Die derzeitige Wasserspende ist nach Berechnung eines Zivilingenieurbüros bis zu eine Stadtgröße von 25.000 Einwohner abgesichert. Diese Größe sollte nicht vor 15 Jahre erreicht sein. Inzwischen wird weiter expandiert und optimiert. Ein wichtiges Projekt wird derzeit weiter betrieben: Der Wasserleitungsausbau wird fortgesetzt mit und ca. 500 neue Anschlüsse eingeschlossen. Die junge Tullner Wasserversorgung, ist weiter am letzten Stand der Technik - eine solide Basis für eine gute (Wasser-)Zukunft.
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Versorgte Bewohner: |
15.400 + ca. 2000 (Fliegerhorst) |
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Hausanschlüsse (mit eingebauten Wasserzählern): |
4.000 |
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Versorgungsfläche: |
82 km² |
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Anzahl Brunnen: |
3 |
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Konsensmenge: |
130 l/s |
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Durchschnittlicher Tagesverbrauch/Person: |
120 Liter |
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Durchschnittlicher Tagesförderung: |
4.500 m³ |
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Maximale Tagesförderung: |
6.500 m³ |
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Minimale Tagesförderung: |
4.000 m³ |
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Gesamtförderung/Jahr: |
1,5 Mio. m³ |
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Anzahl Wasserbehälter: |
3 |
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Fassungsvermögen: |
2.500 m³ |
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Pumpwerke: |
2 |
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Versorgungsdruck: |
5 bar |
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Länge der Transportsleitungen: |
140 km |
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Länge des Anschlussleitungen: |
80 km |
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Hydranten: |
550 Stück |
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Anschlussgrad: |
75 % |
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Wasserhärte: |
23 ° dH (deutscher Härtegrad) |