Daten und Fakten
„Wirtschaftlich denken, kommunal agieren", bringt Dkfm. Fritz Schuster die Sache knapp auf den Punkt und fügt hinzu: "Wir haben nach wie vor eine Versorgungsverpflichtung für und eine Abnahmeverpflichtung durch die Kunden, Hauptziel ist nach wie vor die Versorgung der Bevölkerung mit einwandfreiem Trinkwasser. Gewinne sind sicherlich notwendig, um entsprechend zu investieren, das reine kurzfristige Shareholder Value Prinzip sollte aber auf keinen Fall Eingang bei der Wasserversorgung finden.
"Um eine funktionierende Trinkwasserversorgung langfristig zu garantieren, braucht man konsequente Weiterentwicklung der vorhandenen Ressourcen und das hat in St Pölten Tradition. Für die Ermittlung des so genannten Spitzenlastfalles beispielsweise, das ist der höchste Wasserbedarf bei größter Trockenheit, stand der Flächenwidmungsplan zur Verfügung, in dem die noch unbebauten Gebiete mit den zukünftig maximal möglichen Einwohnerzahlen eingezeichnet war. Insgesamt wurde bereits in den siebziger Jahren mit einer Steigerung der Einwohnerzahl auf 80.000 (!) - einschließlich Randgemeinden - gerechnet.
Ansteigender Wasserverbrauch und eine starke Industrialisierung, die Errichtung des Regierungsviertels in der Landeshauptstadt verbunden mit dem zu erwartenden Bevölkerungszuwachs, machten es erforderlich, die Planung zur Errichtung neuer Wasserversorgungsanlagen langfristig und über einen großen Zeitraum vorausschauend anzulegen. Die weitsichtige Planung berücksichtigte selbstverständlich auch den langfristigen Schutz der Ressource Trinkwasser und alle geologischen Gegebenheiten. Das alles, gepaart mit einer verantwortungsbewussten Betriebsführung des Wasserwerks und einer engmaschige hygienische Überwachung der Trinkwasserversorgungsanlagen wird auch in Zukunft der Bevölkerung der Stadt St. Pölten ein sehr gutes Trinkwasser in ausreichender Menge garantieren. Die nächste Herausforderung des Wasserwerks steht übrigens schon vor der Tür. Betriebsleiter Erich Breyer und Stellvertreter Ing. Sulzer Erwin tüfteln bereits an einen Sanierungskonzept des Rohrnetzes für die nächsten 30 bis 50 Jahre.

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Versorgte Bewohner: |
49.000 |
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Hausanschlüsse: |
10.266 |
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Wasserbedarf/Jahr: |
5.985.000 m³ |
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Wasserdargebote derzeit genützt: |
zu 50 % |
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Maximale Tagesförderung: |
22.650 m³ |
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Minimale Tagesförderung: |
11.590 m³ |
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Durchschnittliche Tagesverbrauch: |
16.399 m³ |
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Durchschnittliche Tagesverbrauch/ Person: |
235 Liter |
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Anzahl Wasserbehälter: |
8 |
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Gesamtvorratsvolumen: |
19.000 m³ |
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Länge der Transport- und Versorgungsleitungen: |
357 km |
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Hydranten: |
1307 |
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Anschlussgrad: |
ca. 95 % |