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Wasser ist Leben.

Wasserwerk St. Pölten

Das Wasserwerk ist ein Teilbetrieb der Stadtwerke St Pölten. Alleinige Eigentümerin ist die Landeshauptstadt St. Pölten. Das Wasserwerk, gegründet 1927, ist ein reines Grundwasserwerk und besitzt 2 betriebseigene Brunnenfelder. Die Wasserentnahme erfolgt aus 4 Betonschachtbrunnen und einem Großvertikalfilterbrunnen. Der Jahresdurchschnitt der Wasserförderung beträgt 16.000 m3 pro Tag.

Wasserwerk
Wasserwerk

60 km westlich der Bundeshauptstadt Wien und in der Nähe der Voralpen gelegen, ist die Stadt St. Pölten in vielerlei Hinsicht ein Paradoxon: Sie ist z.B. die jüngste Landeshauptstadt (seit 1986) der Republik zugleich aber auch die älteste Stadt Österreichs (seit 1159). Zeugnisse der ersten Siedlungstätigkeit im Raum der heutigen Stadt gibt es bereits im 4. Jhdt. v. Christus. Im 1. Jhdt. n. Chr. wird die Stadt Cetium durch die Römer im Zentrum der heutigen Altstadt gegründet, 121 n. Chr. wird sie von Kaiser Hadrian zum "municipium aelium" erhoben, um 400 n. Chr. von den Römern wieder aufgegeben. Bedeutendster Bürger der Römerstadt war der in Cetium im Ruhestand lebende frühere Bürovorsteher des Stadthalters von Ufernoricum, der hl. Florian, der 304 in Lorch den Märtyrertod erlitt.

791 findet die Gründung eines Benediktinerklosters von Kremsmünster aus statt. Schon im Jahr 799 erfolgt die erste Nennung des an der Stelle des Zentrums Cetiums durch das Bistum Passau errichteten Treisma. Ab 1100 entsteht eine passauische Marktsiedlung. Nach 1490 wird St. Pölten landesfürstliche Stadt. Im 18 Jhdt. erhält die Barockstadt St. Pölten unter den hier ansässigen Baumeistern Jakob Prandtauer ihre charakteristische Ausprägung. 1785 wird St. Pölten Bischofsstadt. Zwischen 1805 u. 1809 wird St. Pölten von den Franzosen besetzt, Napoleon selbst ist zweimal in der Stadt anwesend. Mit der Eröffnung der Westbahn im Jahr 1858 und der Errichtung von Nebenbahnen in den kommenden Jahrzehnten entwickelt sich St. Pölten sukzessive zur Industriestadt. Die Stadt, im zweiten Weltkrieg stark in Mitleidenschaft gezogen, wird nach 1945 rasch wieder aufgebaut.

1986 wird St. Pölten die Landeshauptstadt Niederösterreichs und 1992 beginnt der Bau des Regierungsviertels, ein Denkmal von internationaler Dimension. Weiteres Paradoxon: St. Pölten, kaum 20 km vom größten Barockstift Österreichs, Melk, entfernt, weist selbst mit der Innenstadt eines der schönsten und geschlossensten Barockensembles Österreichs auf. In Spannung zu diesen historischen Bauten tritt das neue, hypermoderne Regierungsviertel am Traisenfluss, wo Star-Architekten wie Hans Hollein, Gustav Peichl oder Klaus Kada wirkten. Der Wirtschaftsstandort im niederösterreichischen Zentralraum ist heute Firmensitz bedeutender österreichischer Unternehmungen (Voith, Glanzstoff, ÖBB-Werkstätte) und beherbergt als bedeutender Messestandort auch die größte niederösterreichische Wirtschaftsmesse, die WISA.

Last but not least gibt es ein reiches Kulturangebot: Theater, Oper und Ballettvorstellungen im modernen Festspielhaus, Ausstellungen im Landesmuseum, zahlreiche Open-Air Festivals und auch vielfältige Freizeitmöglichkeiten in der nahen, malerischen Wachau, einem UNO "Weltkulturerbe". Letzendlich kommt auch der Wintersport im niederösterreichischen Alpenvorland mit kleinen, aber feinen Schigebieten nicht zu kurz.

Wasserwerk

Hardfacts zu St. Pölten

Einwohner:

ca. 50.000

Gesamtfläche der Stadt:

109 km²

Seehöhe:

267 m

Maximale Lufttemperatur:

33,7 °C

Niedrigste Lufttemperatur:

- 15 °C

Jahresmittel:

10 °C

Mittlere Sonnscheindauer:

1700 Stunden

Mittlerer jährlicher Niederschlag:

805 mm

Informatives zur Wasserversorgung

Der Wasserverbrauch bezogen auf die an Haushalte und Industrie abgegebene Menge ergibt einen Jahresdurchschnitt von 235 Liter pro Kopf und Tag. Das Wasserwerk ist in der Lage rund 19.000 m3 Wasser, das entspricht einem Tagesbedarf der Stadt an Trinkwasser, in den Hochbehältern zu speichern und damit Bedarfsspitzen abzudecken. Der Wasserbedarf der Landeshauptstadt St. Pölten kann somit jederzeit ohne Schwierigkeiten bereitgestellt werden. Das Leitungsnetz gliedert sich in 4 Druckzonen. Rund 50.000 Einwohner werden derzeit vom Wasserwerk mit Trinkwasser versorgt. Das Versorgungsnetz umfasst eine Länge von 357 km.

 

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