Daten und Fakten
Die Wassergewinnung steht in Salzburg auf mehreren Beinen (Grundwasserwerke, Quellen, Wasserverband), sodass eine gute Absicherung der Wasserquantität, aber auch der Qualität, gegeben ist. In den letzten Jahren wurden große Investitionen getätigt und zahlreiche Verbesserungsmaßnahmen durchgeführt. Die zukünftigen Investitionen in der gleichen Größenordnung werden sich vorrangig auf die Sicherung von Wasservorkommen sowie auf die Erhaltung des Rohrnetzes und der Hausanschlüsse im Versorgungsgebiet konzentrieren.

Eine Ringleitung für die nord-westlichen Stadtteile mit den größten Ansiedlungen und großem Bevölkerungszuwachs wurde in Angriff genommen. Das Thema Klimawandel bereitet der Salzburg AG Wasser keine große Sorge. Die Jahressumme der Niederschläge im Land Salzburg wird laut Prognosen von Experten gleich bleiben. Saisonalen Veränderungen - im Winter mehr Niederschläge in Form von Regen statt Schnee - können zwar im Tourismusbereich zu Veränderungen führen, in Sachen Wasserversorgung sind sie nicht besonders relevant. Ein leichter, aber stetiger Rückgang ist in den letzten Jahren im Wasserverbrauch festzustellen.
Die Konsumenten haben ihren Umgang mit dem Wasser geändert, auch die Geräte arbeiten sparsamer. Wie alle Wasserversorger weist das Center Wasser der Salzburg AG einen sehr hohen Fixkostenanteil und meist nur einen geringen mengenabhängigen Kostenteil aus. Die große Herausforderung der nächsten Jahre wird sein, dass trotz sinkender Umsätze die Investitionen und Instandhaltungsmaßnahmen und somit die Wasserqualität weiterhin auf dem hohen Standard wie bisher gehalten werden können. Eine gesunde wirtschaftliche Basis und Größe ist Grundbedingung, um diese ständigen maßgeblichen Investitionen tätigen und die Trinkwasserversorgung qualitativ und quantitativ langfristig garantieren zu können.
Daher sieht DI Heinrich Gernedel, der Leiter des Centers Wasser, die Zukunft der Salzburg AG Center Wasser in einem regionalen Rahmen, nicht als „Molloch", der alles schlucken wird, sondern als Partner mit (viel) Know-how. Die Sorge vor dem Verkauf des Wassers ist hoch, Vorsicht ist in diesem Bereich nötig. Mit dem „Wassermanagement" will die Salzburg AG im Salzburger Markt individuelle und wirtschaftlich ausgereifte Lösungen - Einzelleistungen bis zur Gesamtführung eines Wasserversorgungs- oder Abwasserentsorgungsunternehmens - für kleine Wasserversorger bieten. Die Salzburg AG - der technologisch und personell am besten ausgerüstete Wasserversorger des Bundeslandes Salzburg - ist dazu bestens gewappnet. Durch die Beteiligung beim Wasserverband Salzburger Becken, an dem die Salzburg AG 50 % hält, ist sie ohnehin bereits im überregionalen Geschäft tätig.
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Versorgte Bewohner: |
155.237 |
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Hausanschlüsse (mit eingebauten Wasserzählern): |
20.330 |
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Versorgungsfläche: |
54,46 km2 |
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Anzahl Brunnen (in Verwendung): |
3 |
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Anzahl Quellen (in Verwendung): |
8 |
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Konsensmenge: |
775 l/s |
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Durchschnittlicher Tagesverbrauch/Person: |
120 Liter |
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Durchschnittliche Tagesförderung: |
36.825 m³ |
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Maximale Tagesförderung: |
52.825 m³ |
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Minimale Tagesförderung: |
25.307 m³ |
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Gesamtförderung/Jahr: |
12,01 Mio. m³ |
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Anzahl Wasserbehälter: |
10 |
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Gesamtvorratsvolumen: |
50.873 m³ |
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Anzahl Pumpwerke: |
9 |
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Druckregelstationen: |
9 |
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Versorgungsdruck: |
5 bar |
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Länge der Transportsleitungen: |
534 km |
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Länge der Anschlussleitungen: |
321 km |
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Hydranten: |
1.893 Stück |
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Anschlussgrad: |
98 % |
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Wasserhärte: |
9,9 - 10 °dH (im Großteil der Stadt) |