Barrierefreie Bedienung

  1. Zum Inhalt der Seite springen (Accesskey 5)
  2. Zu den Einstellungen für Schriftgrösse und Farbkontraste springen (Accesskey 4)
  3. Zur Suche springen (Accesskey 7)
  4. Zur Hauptnavigation der Seite springen (Accesskey 8)
  5. Zur Metanavigation springen (Accesskey 9)
Platzhalter

Wasser ist Leben.

Logo 2011

Daten und Fakten

Wir leben in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen, gewohnte und vertraute Strukturen verschwinden ist OÖ WASSER Geschäftführer DI Wolfgang Aichlseder überzeugt, und eine Tendenz zu „großen Einheiten" ist auch im Bereich der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung feststellbar. Viele Versorgungsunternehmen suchen heute ihr Überleben in der Größe und in vermehrten Dienstleistungen. Eine Analyse zeigt allerdings, dass gerade große, gut geführte Unternehmen, die ersten Übernahmekandidaten für Investoren oder noch größere Unternehmen sind. Nicht alle der sich abzeichnenden Entwicklungen werden von allen Betroffenen einhellig begrüßt.

Wassergläser2

Wenn Entschcheidungen immer weniger auf lokaler Ebene mitbestimmt werden, sondern „von woanders" diktiert werden, führt dies zu einem Verlust an Demokratie und Solidarität; Angst, Verunsicherung und ein Gefühl ungewollter Ohnmacht machen sich dann breit. Daher lautet die Botschaft des Wassergenossenschaftsverbandes: „Klein genug und überschaubar bleiben und im Kontakt mit dem Dachverband ein stabiles Informations- und Wissensnetzwerk sowie eine Einkaufsplattform bilden". Genossenschaftlicher Wasserversorger zu sein heißt daher mehr als wasserwirtschaftliche Folklore. Wassergenossenschaften sind ein unverzichtbares Modell, wie mündige Bürger ihre berechtigten lokalen Interessen in die Hand nehmen und nach guten ökologischen Grundsätzen global denken und lokal handeln.

Die Wassergenossen­schaften treten für eine hohe Qualität der Wasserversorgung ein, und werden auch weiter alle Anstrengungen in dieser Richtung durch zukunftsweisende Kooperations­programme zwischen Wasserwirtschaft und Landwirtschaft fortsetzen. Sie sind auch ein nicht zu übersehender lokaler Wirtschaftsfaktor: Durch ihre Investitionen werden Arbeitsplätze erhalten und kommt bis zu 300% des investierten Geldes durch Umwegrentabilitäten lokalen Gemeinden zugute.

In Zeiten wo immer lauter über eine Umstrukturierung der österreichischen Wasserwirtschaft gedacht wird und wenn das Postulat der Erhaltung einer ortsgebundenen ländlichen Siedlungs- und Versorgungsstruktur ernst genommen wird könnte sich diese Struktur als durchaus attraktive Alternative erweisen. Anders ausgedruckt „Small ist nicht nur beautifull sondern auch - mit der kräftigen Unterstützung des Dachverbandes - wirtschaftlich, effizient und zukunftweisend.

Wassergenossenschaften in OÖ:

1067

Wassergenossenschaften im Dachverband:

933

Hausanschlüsse:

45.722

Größte Genossenschaft:

1.750 Mitglieder

Kleinste Genossenschaft:

3 Mitglieder

Mittlere Anschlussgröße:

50

Durchschnittlicher Jahreswasserverbrauch:

213 m³ pro Anschluss

Wassergewinnung:

Quellen: 45%
Brunnen: 45%
Quellen und Brunnen: 10%


nach oben