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Wasser ist Leben.

Wasserwerk Linz

Der Geschäftsbereich Wasser ist ein Betrieb der Linz Service GmbH, welche zu 100 Prozent im Eigentum der Linz AG steht. Die Linz AG deckt alle kommunalen Dienstleistungen für die Landeshauptstadt Linz und die umliegenden Kommunen in unterschiedlicher Ausprägung ab. Hundertprozentiger Eigentümer der LINZ AG ist die Stadt Linz. Der Geschäftsbereich Wasser versorgt nicht nur Linz, er erbringt auch Dienstleistungen im Oberösterreichischen Zetralraum und darüber hinaus.

Wasserwerk
Wasserwerk

Die Stadt Linz an der Donau in Oberösterreich ist seit jeher durch den in West-Ost-Richtung verlaufenden Donauweg gekennzeichnet. Eine kontinuierliche Besiedlung des Linzer Raumes ist seit der Jungsteinzeit verbürgt. Die römische Bezeichnung Lentia leitet sich von der keltischen Wurzel *lentos = biegsam, gekrümmt her. Linz wäre somit als Siedlung an der Biegung des Flusses (Donau) zu deuten. Wohl zum Schutz des wichtigen Verkehrsweges über die Donau legten die Römer bereits um die Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. ein Kastell an.

Die Zivilsiedlung erhielt nie Stadtrang und wurde durch Germaneneinfälle mehrmals zerstört. Mit der Ausweitung der bayerischen Herzogsmacht nach Osten über die Enns im 8. Jahrhundert erhielt die Siedlung am Donauübergang wieder größere Bedeutung. Die erste urkundliche Erwähnung von Linz erfolgte im Jahre 799. Ab dem 13. Jahrhundert begann der wirtschaftliche Aufschwung der Stadt. Die Linzer Maut zählte zu den einträglichsten Einnahmequellen der österreichischen Herzöge. Bereits Ende des 13. Jahrhunderts war die Stadt mit dem Sitz des Hauptmanns ob der Enns zum Verwaltungsmittelpunkt des Landes geworden.

Die Stadt blieb auch weiterhin bevorzugter Zufluchtsort des Hofes bei Seuchen (Pest) und Kriegsgefahren (in erster Linie Türkenkriege), diente aber auch Mitgliedern des Herrscherhauses als Aufenthaltsort. An der Wende zum 17. Jahrhundert sollte die Stadt großzügig erweitert und befestigt werden. Der Plan kam nicht zur Ausführung. Nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges erfolgte eine durchgehende Barockisierung des Stadtbildes. Der Idee des Merkantilismus entsprang die Gründung der Wollzeugfabrik (1672), die im 18. Jahrhundert verstaatlicht, zeitweise mehr als 50.000 Menschen beschäftigte. Das 19. Jahrhundert brachte mit der Einführung der Dampfschifffahrt auf der Donau (1837) und dem Bau der Pferdeeisenbahn als erste Schienenbahn des Kontinents von Linz nach Budweis (1832) bzw. Gmunden (1836) technische Neuerungen. Mit dem Bau der Kaiserin Elisabeth Bahn Wien - Linz - Salzburg (1856-60) bzw. Passau (1861) erfolgte der Anschluss an das bayerische Eisenbahnnetz. Die in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts einsetzende Industrialisierung (Schiffswerft, Lokomotivfabrik, Textilindustrie, Nahrungs- und Genussmittelindustrie) vollzog sich fernab des Stadtkerns. Der steigenden Bevölkerungszahl wurde durch Eingemeindungen und Errichtung des Neustadtviertels begegnet.

1880 wurde eine Pferdestraßenbahn (1897 elektrifiziert) eingerichtet, 1898 die Bahn auf den Pöstlingberg als steilste Adhäsionsbahn eröffnet. Die nächste sprunghafte Vergrößerung des Stadtgebiets im Jahr 1938 stand mit der Absicht Adolf Hitlers im Zusammenhang, Linz zu einem Industrie-, Verwaltungs- und Kulturzentrum auszubauen. Die fortschreitende Kriegsentwicklung verhinderte den Großteil der ehrgeizigen Pläne, die nur im Bau der Industrieanlagen und bei den Wohnbauten, kaum aber bei der geplanten monumentalen Donauuferverbauung und der Prachtstraße zum Tragen kamen. Als Zentrum der Rüstungsindustrie erlebte Linz 1944/45 mehrere Fliegerangriffe und damit umfangreiche Zerstörungen. Nach 1945 machten sich demokratische Politiker daran, aus den Trümmern der einstigen "Führerstadt" eine moderne Industrie- und Kulturstadt aufzubauen.

Bis 1955 blieb Linz allerdings eine zweigeteilte Stadt. Wurde die Stadt noch vor einigen Jahren nur in Verbindung mit der Stahl- und Chemieindustrie gesehen, so hat sich die Situation aufgrund der gewaltigen Bemühungen aller Betroffenen grundlegend geändert. Heute zählt Linz zu den saubersten Industriestädten. Die Landeshauptstadt von Oberösterreich ist nicht nur der Mittelpunkt des zweitgrößten Wirtschaftsraumes in Österreich, sondern auch eine angesehene Hochschulstadt. Die Donaumetropole versteht sich aber auch immer mehr als Kulturstadt. Dies belegen kulturelle Großereignisse wie Ars Electronica oder Brucknerfest sowie die Errichtung des Lentos Museum, welches sich besonders der modernen Kunst verschrieben hat.

Wasserwerk

Hardfacts zu Linz

Einwohner:

189.000

Gesamtfläche:

96 km²

Seehöhe:

266 m

Niedrigstes Tagesmittel der Lufttemperatur:

- 21,8 °C

Höchstes Tagesmittel der Lufttemperatur:

29,8 °C

Jahresmittel der Lufttemperatur:

8,8 °C

Mittlere Sonnenscheindauer:

1.598 Stunden

Mittlere jährliche Niederschlagsmenge:

821 mm

Informatives zur Wasserversorgung

Die Linz AG Wasser - der größte Wasserversorger Oberösterreichs - fördert jedes Jahr 22,9 Mio. Kubikmeter Trinkwasser. Etwa 300.000 Einwohner in 23 Gemeinden werden derzeit über ca. 30.000 Hausanschlüsse mit Trinkwasser versorgt. Die Gesamthärte pendelt zwischen 12,9 und 19,9 °dH. Der durchschnittliche Tagesverbrauch liegt bei 65.000 m³. Die Linz AG Wasser verfügt über ein Rohrnetz von 1480 km Länge - 1100 km Transport- und 380 km Anschlussleitungen. 6 Brunnen, 29 Behälter mit einem Fassungsvermögen von über 54.000 m³, 72 Druckreduzier- und -steigerungsanlagen sorgen für eine rund um die Uhr reibungslose Wasserversorgung.

 

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