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Wasser ist Leben.

Geschichte

Bis zum Jahre 1582 bestand in Lienz keine zentrale Versorgungsanlage. Als Trinkwasser benutzte man ausschließlich Oberflächenwasser, nämlich das der lsel, Drau und der beiden Wieren. Da kurz vorher die Pest in Lienz gewütet hatte, beschloss man, eigene Brunnen zu errichten. 1873 bis 1875 wurde das Stadtversorgungsnetz von der alten Wasserstube bei der neuen Burg (noch mit Holztrog) neu hergestellt. Für die Brunnenleitung wurden erstmals Gusseisenrohre verwendet. Der Bau der neuen Trinkwasserleitung wurde 1875 beendet. Es bestanden 6 Feuerwechsel, 10 neue Brunnenbassins - 3 aus Eisen, 7 aus Stein. Schon 1896 beschließt der Gemeindeausschuss die Herstellung einer neuen Wasserleitung durch die Schlossgasse und die Schweizergasse. Oktober 1897 wurde die Einweihung der Hochquellen-Brunnenleitung vorgenommen.

Geschichte1

1939 wurde die Bewilligung zum Bau einer Tiefbrunnenanlage und Verbindungsleitung ins Stadtnetz erteilt. Erst 1951 fand der Einbau einer Pumpenleitung vom Tiefbrunnen zum Hochbehälter mit einer Länge von 1.700 m statt. Im Jahr 1964 wird die Ausbaustufe mit Schieberkammer des Hochbehälters 1 begonnen und rund ein Jahr später die Probefüllungen durchgeführt. Ab 1968 wird der erste Bauabschnitt eines Großprojekt gestartet, die Erweiterung der Trinkwasserversorgungsanlage der Stadt Lienz.

Geschichte5

Quellerschließungsarbeiten in Bannberg: 40 Quellen werden gefasst, 17 Quellstuben erstellt, 2.100 m Quellzu- und ableitungen an den Brunnstuben verlegt. Bei der Quellleitung Bannberg - Schlossberg werden insgesamt über 10.000 m Leitung - zum großen Teil in felsigem Terrain - durch Monteure des städtischen Wasserwerkes verlegt. 1971 beginnt der Bau des zweiten Behälters mit den Felsabsprengungsarbeiten und dem Baugrubenaushub. Fassungsvermögen: 1.500 m3.

Geschichte4

1976 wird ein anderes Großprojekt, das Projekt "Trink- und Löschwasserversorgung Lienz-Nord", in Angriff genommen. Um die einwandfreie Wasserversorgung für die Moarfeldsiedlung und für das Bezirkskrankenhaus zu bewältigen, wurde die Errichtung eines neuen, höher gelegenen Behälters, mit eigener Transportleitung zum Krankenhaus notwendig. Der Verwaltungsausschuss des Wasserwerkes beschließt, den Behälter des Krankenhauses gemeinsam mit der Stadtgemeinde zu errichten. Zwei Rundbehälter mit je 1.000 m3 Fassungsvermögen sowie die Schieberkammer werden erstellt.

Geschichte2

Durch ständige Neuverlegungen in den verschiedenen Straßen der Stadt wurde die Trinkwasserversorgungsanlage kontinuierlich erweitert und saniert. Um für eine richtige Verteilung der Wassermengen auf die verschiedenen Abnehmerbereiche der Stadt Lienz zu sorgen, wurde im Frühjahr 1986 mit dem in Verhältnis zur Größe der Stadt fast babylonischem Projekt, dem Bau der Ringleitung begonnen. Mit der Fertigstellung der Ringleitung konnten merkliche Qualitätsverbesserungen im Bereich der Endversorgung, vor allem durch stabile Druckverhältnisse erzielt und eine solide Basis für die Zukunft der Lienzer Wasserversorgung hergestellt werden.

Geschichte3

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