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Wasser ist Leben.

Wasserwerk Lienz

Das Wasserwerk Lienz ist ein selbstständiges Unternehmen. Hundertprozentiger Eigentümer ist die Stadt Lienz. Organe des Unternehmens sind der Gemeinderat, der Stadtrat, der Verwaltungsausschuss, der Bürgermeister und der Betriebsleiter. Zum Versorgungsgebiet zählen sämtliche Objekte und Betriebe innerhalb der Lienzer Gemeindegrenzen. Auf Grund des Beschlusses der Tiroler Landesregierung vom 12.1.1962 besteht für die im Bereich der Stadtwasserleitung gelegenen Objekte und Betriebe Anschluss und Benützungszwang.

Wasserwerk
Wasserwerk

Zwei jungsteinzeitliche Beile um 2000 v. Chr. gelten als bisher älteste Zeugnisse der Anwesenheit von Menschen im Lienzer Raum. Grabungen zeigen das Erscheinungsbild einer blühenden römischen Provinzstadt, die bis ins 3. Jahrhundert n. Chr. in wirtschaftlicher und kultureller Blüte lebte. Frühchristliche Kirchenbauten wurden bei archäologischen Grabungen im Lienzer Raum in erstaunlicher Dichte gefunden: Erstmals in einer Urkunde, die zwischen 1022 und 1039 ausgestellt wurde, ist der "locus Luenzina" erwähnt. Spätere Schreibweisen für Lienz sind z. B. "Lionza" (1075), "Luonzi" (um 1180), "Lüenz" (1197). Im Jahr 1595 taucht erstmals die Bezeichnung "Lienz" auf. Das Patriarchesdorf Lienz wurde zum Sitz der regionalen Verwaltung. Die erste urkundliche Nennung als "Stadt" ist in einer Eintragung eines Bozener Notars vom 25. Februar 1242 enthalten. Abseits der Stadt entstand Ende des 13. Jahrhunderts die neue Residenzburg der Görzer Grafen und das heutige Markenzeichen der Stadt, Schloss Bruck. In der ältesten Beschreibung von Lienz (1485) wird die Stadt als "Schmuckkästchen in einer vor allem bergigen und waldreichen Gegend" charakterisiert .

1609 wurde der größte Teil der Stadt innerhalb von drei Stunden bei einem Großbrand in Schutt und Asche gelegt. Beim Wiederaufbau erhielt die Liebburg ihre heute für das Stadtbild so charakteristischen Türme. Die Napoleonische Ära hat ganz Tirol und besonders auch Lienz in Mitleidenschaft gezogen. Die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts gehört für Lienz sicherlich zu den ruhigsten Epochen seiner Geschichte. 1868 wurde Lienz zur Bezirkshauptstadt, was gleichsam eine Wende in der Entwicklung der Stadt bedeutete. 1871 brachte die Eröffnung der Pustertalbahn die erste Schienenverbindung Tirols mit der Reichshauptstadt Wien. Das jähe Ende einer positiven Entwicklung war mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges gegeben. Der Bezirk Lienz wurde nach dem Verlust von Süd-und Welschtirol zu einem isolierten Landesteil des Bundeslandes Tirol. 1938 wurde der Bezirk Lienz von Tirol abgetrennt und mit dem Gau Kärnten vereinigt.

1947 wurde der Bezirk Lienz mit Tirol wiedervereinigt. Allgemeiner Aufschwung und positive Entwicklungen führten zu einer allmählichen Normalisierung des Lebens. Der große Aufschwung der Stadt Lienz fiel in die Zeit 1950-1962. In diesen Jahren wurde Lienz auch zur bedeutenden Schulstadt. Auf die Jahre des Wiederaufbaues nach dem Zweiten Weltkrieg folgte eine Konsolidierung, geprägt von allgemeinem Wohlstand, wesentlicher Verbesserung der städtischen Infrastruktur in jeder Hinsicht und einer kulturellen Blüte. Die osttiroler Stadt, vor kurzem von einer großen österreichischen Tageszeitung zur gesündesten Stadt Österreich gewählt, zählt heute rund 12.000 Einwohner und setzt auf innovativer Betriebe, sanften Tourismus und ein aktives kulturelles Leben geprägt von Vielseitigkeit und Weltoffenheit.
 

Wasserwerk

Hardfacts zu Lienz

Einwohner:

12.000

Gesamtfläche der Stadt:

16 km²

Seehöhe:

673 m

Höchstes Tagesmittel der Lufttemperatur:

33 °C

Niedrigstes Tagesmittel der Lufttemperatur:

- 18 °C

Mittlere Sonnscheindauer:

2.140 Stunden

Informatives zur Wasserversorgung

Rund 12.000 Einwohner werden derzeit vom Wasserwerk mit Trinkwasser versorgt. Das Versorgungsnetz von Lienz umfasst im Stadtgebiet eine Länge von rund 50 km. 1 Million m³ Trinkwasser werden pro Jahr an die ca.2500 Wasseranschlüsse abgegeben. Über 70 Quellen, ein Tiefbrunnen, fünf Hochbehälter, sorgen für eine rund um die Uhr reibungslose Wasserversorgung.

 

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