Barrierefreie Bedienung

  1. Zum Inhalt der Seite springen (Accesskey 5)
  2. Zu den Einstellungen für Schriftgrösse und Farbkontraste springen (Accesskey 4)
  3. Zur Suche springen (Accesskey 7)
  4. Zur Hauptnavigation der Seite springen (Accesskey 8)
  5. Zur Metanavigation springen (Accesskey 9)
Platzhalter

Wasser ist Leben.

Wasserwerk Lech am Arlberg

Das Wasserwerk Lech ist ein Betrieb gewerblicher Art und steht zu 100% im Eigentum der Gemeinde Lech. Das Versorgungsgebiet erstreckt sich zusammengefasst auf ca.90 km². Der Ortsteil Zürs verfügt über eine eigene Wassergenossenschaft und wird nicht von Lech versorgt. Das Wasserwerk Lech fördert jedes Jahr 1,75 Mio. Kubikmeter Trinkwasser.

Wasserwerk
Wasserwerk

Der Name Lech erscheint erstmals als „Licca" in einer Urkunde. Als Flussbezeichnung hat er auch historisch viel mit Wasser zu tun. Im Indogermanischen bedeutet das Wort „Lech" soviel wie „das Wasser durchlassen". Im Altirischen heißt Lech „Steinwasser". Funde aus der Bronzezeit sind Indiz dafür, dass sich bereits zu früheren Zeiten hier Menschen aufhielten. Die Dauerbesiedlung erfolgte durch die Walser, die aus dem Westschweizer Kanton Wallis stammten und das Hochtal rodeten.

Da sie hier viel Tannenwald vorfanden, wurde die Gegend „Tannberg am Lech" genannt. Der Name wird im Lauf der Jahrhunderte auf „Lech" verkürzt. Die Walser bekommen das Land als Lehen von den schwäbischen Grundherren gegen einen geringen Naturalzins. Um sie zur Siedlungsnahme in der kargen Gebirgslandschaft zu gewinnen, werden ihnen besondere Rechte und Freiheiten zugestanden. So erhalten sie u.a. ein eigenes Gericht, das sich im „weißen Haus" gegenüber dem Hotel Krone befand. Das neben der Pfarrkirche älteste Gebäude ist heute noch erhalten. Im 17. Jahrhundert wütet die Pest im kleinen Bergdorf, zahlreiche Menschen fallen ihr zum Opfer.

Während der napoleonischen Kriege (bis 1814) müssen Tirol und Vorarlberg an das Königreich Bayern abgetreten werden. Die Lecher Bergbauern lebten ausschließlich von Milchwirtschaft und Viehzucht. Im Winter sind sie oft von der Außenwelt abgeschlossen, weil nur von Lawinen gefährdete Saum- und Karrenwege in das Hochtal führen. Eine neue, hoffnungsvolle Zeit wirtschaftlichen Aufschwungs beginnt mit dem Aufkommen des Skisports. Der erste Skikurs für Einheimische wird von Viktor Sohm in Zürs abgehalten. Skipioniere aus dem Bodenseeraum entdecken die herrliche Gegend am Arlberg und in den zwanziger Jahren erlebt besonders Zürs einen raschen wirtschaftlichen Aufschwung. Aus einer Alpsiedlung entsteht ein internationaler Wintersportplatz. Die ersten Gruppenskikurse für Gäste werden angeboten.

Der erste Skischlepplift Österreichs wird in Zürs gebaut. Die Weltwirtschaftskrise der 30-er Jahre und der Zweite Weltkrieg unterbrechen den wirtschaftlichen Aufschwung. Nach dem Krieg setzte der internationale Fremdenverkehr wieder ein und führt zu einer raschen Aufwärtsentwicklung, die eine starke Bautätigkeit zur Folge hat. Ein besonders strenger Flächenwidmungsplan sorgt dafür, dass der Charakter eines gewachsenen Dorfes mit harmonisch entwickeltem Tourismus erhalten bleibt. Auf kontrolliertes Wachstum und den Dorfcharakter wird heute noch immer viel Wert gelegt. Im Sommer wird auf den vielen Alpweiden rings um Lech noch immer Alpwirtschaft betrieben. Trotz des hoch entwickelten Tourismus zählt Lech heute noch 18 Landwirte.

Der Tourismus sichert zusätzlich ihre Existenz, denn die Landwirte sind im Winter vorwiegend bei den Bergbahnen und Skischulen beschäftigt. Selbstverständlich steht eine intakte Umwelt ganz oben auf der Werteskala der Gemeindeverantwortlichen. Als einziges Seilbahnunternehmen der Welt verfügen die Skilifte Lech über ein komplettes Qualitäts- und Umwelt-Managementsystem. Über aufwendige Hochlagenbegrünung wird erreicht, dass selbst die frequentiertesten Skipisten im Sommer Blumenwiesen sind. Annerkennung kommt aber nicht nur von den Winter- und Sommergästen. Mit dem Prädikat „vorbildlich" wurde Lech in einem Wettbewerb des Österreichischen Gemeindebundes bereits zweimal ausgezeichnet. Eine sechsköpfige Jury bewertete 400 Gemeinden in ganz Österreich nach ihrer Umweltkultur, der Ortsbildpflege sowie den Einrichtungen und Maßnahmen für eine gute Lebensqualität.

Wasserwerk

Hardfacts zu Lech am Arlberg

Einwohner:

1466

Gesamtfläche:

90 km²

Seehöhe:

1.444m

Niedrigstes Tagesmittel der Lufttemperatur:

- 31 °C

Höchstes Tagesmittel der Lufttemperatur:

31 °C

Jahresmittel der Lufttemperatur:

7,8 °C

Mittlere Sonnenscheindauer:

1640 Stunden

Mittlere jährliche Niederschlagsmenge:

1380 mm

Informatives zur Wasserversorgung

Die Wasserentnahme erfolgt aus zwei Quellen. Etwa 14.000 Einwohner und Gäste werden über 500 Hausanschlüsse mit Trinkwasser versorgt. Der durchschnittliche Tagesverbrauch liegt im Winter bei 6.000 m³ - im Sommer bei 3500 m³. Das Wasserwerk Lech verfügt über ein Rohrnetz von 50 km Länge, 6 Behälter mit einem Fassungsvermögen von über 2.500 m³, 2 Druckreduzieranlagen und ein Pumpwerksorgen für eine rund um die Uhr reibungslose Wasserversorgung

 

nach oben