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Wasser ist Leben.

Wasserwerk Imst

Das Wasserwerk Imst ist eine Abteilung der Stadtwerke Imst, die unter der Leitung von Direktor Dipl.-Ing. Thomas Huber ein Stromversorgungs- und Wasserversorgungsunternehmen, einen Elektrofachhandel sowie ein Kabel- und Internetnetz und eine Elektro- Installationsabteilung betreibt. Hundertprozentiger Eigentümer ist die Stadt Imst.

Wasserwerk
Wasserwerk

Die Stadt Imst in Tirol weist bereits vom Namen her eine starke Verbindung zum Thema Wasser auf. Schon 763 wurde die kleine Stadt, 50 km westlich von Innsbruck am linken Ufer des Innflusses gelegen, als "Oppidum Humiste" (hervorsprudelnde Quelle) urkundlich erwähnt. Hier verlief neben der Ost-West-Verbindung durch das Inntal und über den Arlberg auch die römische „Via Claudia Augusta". Diese Römerstraße, als militärischer Nachschubweg errichtet, verband als einzige römische Kaiserstraße über die Alpen das römische Mutterland mit dem Alpenvorland. Sie war auch in den folgenden Jahrhunderten eine wichtige Handels- und Reiseroute. Zwischen Mils und Imst wurden übrigens noch rund 50 gut erhaltene Meter dieser Straße freigelegt. Ab 1190 führten die Hohenstaufen das Zepter. Deren letzter Herrscher, Konradin, vermachte Imst seinem Schwiegervater Meinhard von Tirol, der es 1282 zum Markt erhob. Bergbau, Handwerk und Zünfte blühten und ebbten wieder ab, Imst konnte sich als gesellschaftliches Zentrum etablieren und war nach wie vor ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Das Oberinntal zwischen Imst und Landeck war von großer wirtschaftlicher Bedeutung für das Post- und Fuhrwesen. Nur wenige Kilometer von Imst entfernt findet sich in auch Obsaurs ein einzigartiger authentischer Hinweis auf die Jakobsroute durch das Inntal: An der rechten Innenwand der St. Virgil Kirche findet man ein Graffito eines Jakobspilgers aus dem Jahre 1604 (Jakobsmuschel und Pilgerstäbe). Parallel zum spätmittelalterlichen Gedeihen als Verkehrsknotenpunkt und Knappenort, entwickelte sich in Imst das Handwerkertum. Als eine der Ersten schlossen sich Bauhandwerker zu einer Zunft zusammen, der "Bruderschaft des Inntales", ein „Vorfahre" der Sozialpartnerschaft. Noch 1811 weist eine Übersicht aller „zünftigen Gewerbe" im Gericht Imst 31 Gewerbstätten der Maurer und Zimmerer auf. Das Aufschreibbuch der Müller und Bäcker beginnt im Jahr 1588 und reicht bis 1819. 1674 verlieh Kaiser Leopold den Meistern und Gesellen des Schlosser-, Uhr- und Büchsenmacherhandwerks ebenso wie Tischlern und Glasern die Handwerksordnung. Die Stadt erlebte aber auch dunkle Zeiten: Die Pest im 17. Jahrhundert, der Niedergang des Bergbaus ein paar Jahre später und der Brand von 1822 verursachten ausgesprochene Krisen. Ende des 19. Jahrhunderts im Jahr 1898, wurde Imst zur Stadt erhoben; dies wurde im Jahr 1998 gebührend gefeiert. Als Bindeglied der Regionen und Kulturen, jahrhundertlanger Verwaltungsmittelpunkt und Sitz der Gerichtsbarkeit hat die heute rund 9800 Einwohner zählende Stadt nichts von seiner Anziehungskraft verloren, ist das pulsierende Herz des Tiroler Oberinntals und kann sich über einen (sanft) blühenden Tourismus erfreuen.

Wasserwerk

Hardfacts zu Imst

Einwohner:

9.800

Gesamtfläche der Stadt:

10 km²

Seehöhe:

von 714 bis 1000 m

Höchste Tagesmittel der Lufttemperatur:

27,3 °C (1984)

Niedrigste Lufttemperatur:

- 18,7 °C (1963)

Jahresmittel:

7,5 °C

Mittlere Sonnscheindauer:

1.780 Stunden

Mittlerer jährlicher Niederschlag:

800 mm

Informatives zur Wasserversorgung

Rund 9.800 Einwohner und viele Betriebe werden derzeit vom Wasserwerk mit Trinkwasser versorgt. Das Wasserleitungsnetz von Imst umfasst eine gesamte Länge von rund 150 km (80 km Transportleitungen und 70 km Anschlussleitungen). Der durchschnittliche Tagesverbrauch liegt bei 3.200 m3, an Spitzentagen werden bis zu 8.600 m3 Wasser verbraucht. 35 Quellfassungen und fünf Hochbehälter sorgen für eine reibungslose Wasserversorgung. 1,3 Million m3 Trinkwasser werden pro Jahr an 2.100 Hausanschlüsse und an 35 öffentliche Trinkbrunnen abgegeben. Das ist übrigens Rekord. In keinem Ort vergleichbarer Größe finden Sie so viele öffentliche Brunnen, die alle von quellfrischem Wasser gespeist werden!

 

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