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Wasser ist Leben.

Geschichte

Aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen - das Versorgungsgebiet befindet sich in einem niederschlagsarmen Gebiet mit geringer Grundwasserneubildung - ist die Geschichte der Hartberger Wasserversorgung noch bis heute von der unermüdlichen Suche nach dem köstlichen Nass geprägt. Bis nahezu Ende des 19. Jahrhunderts bezogen die Bewohner der Stadt Hartberg ihr Trinkwasser überwiegend aus Brunnen. Von einwandfreier Trinkwasserqualität konnte nicht gesprochen werden. Die Bäche, und Hausbrunnen lieferten bei Regenwetter schlechtes, bei regenarmen Sommern ungenügend Wasser.

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Im Jahre 1890 wurde die erste öffentliche Wasserversorgung für die Stadt gebaut. In der Gemeinde Schildbach wurde die Kaiser-Franz-Josefsquelle gefasst, ein Tiefbehälter gebaut, ein danebenliegendes Bauernhaus erworben und in diesem ein Pumpwerk errichtet. Die Energieerzeugung erfolgte mit einer holzbefeuerten Dampfmaschine. Vom Tiefbehälter Schildbach wurde das Wasser über das Versorgungsnetz in den Hochbehälter (400m3 Inhalt) in der Weinberggasse gepumpt. 1905 wurde der Kochbrunnen gefasst, 10 Jahre später der Reisingerbrunnen erschlossen.

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Schon 1925 ergab sich die Notwendigkeit das Versorgungsnetz weiter auszubauen, da von den 175 erhobenen Hausbrunnen nur 30 Trinkwasserqualität aufwiesen. 1928 wurden 13 Quellen am Ringkogel gefasst und ein Hochbehälter mit 150 m3 Inhalt gebaut (HB 2). Da diese Quellen die erhofften Wassermengen nicht lieferten, wurde im Jahre 1946 der Kaiser-Franz-Josefsbrunnen ausgebaut. 1947 wurde 500m südlich vom Tiefbehälter in der Gemeinde Schildbach der Brunnen 47 erbaut. Im Jahre 1958 wurden die Löffelbachquellen erschlossen, ein Tiefbehälter mit 90 m3 Fassungsvermögen sowie ein Pumpwerk errichtet.

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Das Wasser der Löffelbachquellen wird über eine Transportleitung in den Hochbehälter 2 eingeleitet. 1968 wurden die Brunnen Fürhab und Kneißl sowie die Ziegelwaldquelle in das Versorgungsnetz eingebunden.1977 erfolgte der Neubau des Tiefbehälters in der Gemeinde Schildbach. In der Weinberggasse wurde ein neuer, größerer Hochbehälter mit einem Fassungsvermögen von 1860 m3 errichtet (HB 1). Um die Versorgungssicherheit zu erhöhen, wurde eine zweite Leitung zum HB 1 als Ringleitung verlegt.

In Grafendorf wurden Grundstücke erworben und 4 artesische Brunnen (Arteser) gebohrt, welche über Jahre hindurch von der Steirischen Landesregierung gemessen und beobachtet wurden. 1976-1978 wurden Quellen am Wechsel gemessen und beobachtet, aber hohe Schüttungsschwankungen festgestellt. Aufgrund dieser Schüttungsschwankungen und der großen Entfernung (ca. 37 km) zum Ortsnetz war die Wassergewinnung wirtschaftlich nicht erschließbar.

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Daraufhin erfolgten zu Beginn der 80-iger Jahre Bohrungen für die Arteser Geiseldorf 1, 2, 3, Löffelbach sowie Schildbach 1 und 2. Im selben Jahr wurde in der Gemeinde Löffelbach die Nöhrerquelle erworben und in den Behälter Löffelbach eingeleitet. 1987 wurden die Arteser Geiseldorf an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen. Im neu errichteten 19 m3 fassenden Tiefbehälter Geiseldorf wurde eine Belüftung mittels Prallblechen zum Ausfall von Eisen und Mangan vorgesehen. 1991 wurden 4 Wasserspender in Hopfau/Safenau gekauft, jedoch noch nicht erschlossen, im Jahr 2003 ein neuer Hochbehälter (HB 5) in Löffelbach errichtet.

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2003 wurde einen weiteren Schritt in Richtung einer zukunftsträchtigen Trinkwasserversorgung getan. Eine Notwasserversorgung wurde im Rahmen des Wasserversorgungsplans Steiermark errichtet und gemeinsam mit dem Wasserverband Safental eine Mitgliedschaft zum Wasserverband Grenzland Südost abgeschlossen. 2004 folgte ein anderer großer Schritt, diesmal im Bereich der technischen Sicherheit: die etwas in die Jahre gekommene Fernwirkanlage wurde auf den neuesten Stand der Technik gebracht. 2005 erfolgte der Beitritt zum Wasserverband Transportleitung Oststeiermark.

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