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Wasser ist Leben.

Wasserwerk Hartberg

Das Wasserwerk Hartberg ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts und steht zu 100 Prozent im Eigentum der Stadt. Das Wasserwerk wurde 2004 von der Stadtgemeinde verpachtet. Pächter ist die WDL Hartberg Wasserdienstleistungen GmbH, die ebenfalls eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Stadtgemeindet Hartberg ist. Die WDL hat eine breite Servicepalette: Neben Wasserversorgung und Wasserdienstleistungen bietet sie auch Abwasserentsorgung und Abfallentsorgung an.

Gemeinde Hartberg
Wasserwerk

Die steirische Kleinstadt Hartberg liegt zwischen Wien und Graz in der waldreichen Hügellandschaft des oststeirischen Alpenvorlandes. Schon in der jüngsten Steinzeit gab es in der Gegend um Hartberg eine Siedlung. Im 3. Jhdt. v. Chr. entstand am Ringkogel, dem Hausberg der Hartberger, eine der bedeutendsten urgeschichtlichen Siedlungen der Steiermark, umgeben von einer mächtigen Ringwallanlage. Gegründet wurde Hartberg von Markgraf Leopold I. von Steyr bald nach 1122 als erste Traungauer-Pfalz auf steirischem Boden. Diese bestand zunächst lediglich aus Burg, der Johannes-Kapelle, einem Meierhof und einer Mühle. Südostwärts erstreckte sich der 1128 erstmals urkundlich erwähnte Markt mit einer dem hl. Martin geweihten Kirche. Die erste urkundliche Nennung als "civitas" (Stadt) stammt aus dem Jahre 1286. Hartberg wurde durch seine politische Stellung Zentralort des Landes und als solche größer und wichtiger als Graz - erst später übernahm die heutige Landeshauptstadt diese Funktion. 1469 eroberte der kaiserliche Söldnerführer Andreas Baumkircher Hartberg; wenige Jahre später verwüsteten Truppen des ungarischen Königs Matthias Corvinus die Stadt. 1532 zogen die Türken - glücklicherweise - an der Stadt vorbei. Hartberg verblieb bis 1529 im Besitz des Landesfürsten und wurde in diesem Jahr an den damaligen Landeshauptmann Siegmund von Dietrichstein verkauft. Später war die Stadt durch längere Zeit im Besitz der Fürsten Paar, die im Schloss Hartberg residierten und sich vor allem im 17. Jh. als Hofpostmeister einen Namen machten. Bei einer Brandkatastrophe im Jahr 1715 wurde Hartberg großteils zerstört. In Spätmittelalter und in der Neuzeit war die Stadt ein bedeutsames Bollwerk gegen die Türken, Ungarn, Hajduken und Kuruzen. Aus der reichen und wechselvollen Vergangenheit sind viele Kulturdenkmäler erhalten. Hartberg zählt zu den besterhaltenen Altstädten der Steiermark. Am bekanntesten ist der romanische Karner mit seinen eindrucksvollen Fresken, der wahrscheinlich aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts stammt. Ein anderes Wahrzeichen der Stadt, das Schloss Hartberg, stammt aus dem Beginn des 12. Jahrhunderts. Die ehemalige mittelalterliche Burg wurde 1572 vom Geschlecht der späteren Fürsten Paar erworben und im Renaissancestil in ein Schloss umgebaut. Trotz oder wegen dieser reichen Vergangenheit blickt Hartberg resolut in die Zukunft. Dank seiner strategisch günstigen Lage - die vorhandenen Verkehrsverbindungen und Kommunikationseinrichtungen erschließen sowohl die Märkte der Europäischen Union als auch die Hoffnungsmärkte in Osteuropa - locken neue Absatzmärkte und Kooperationsmöglichkeiten. Das Ballungszentrum der nördlichen Oststeiermark setzt auf Ökotechnik und neue technologische Entwicklungen, Handel und internationale Netzwerke. Vor allem im Bereich der Forschung & Entwicklung und dem Einsatz von neuen Technologien im Umwelt- und Energiebereich nimmt sie eine wesentliche Position in der Steiermark ein. Umwelt steht allerdings nicht nur im wirtschaftlichen Bereich ganz oben: Mit dem Hartberger Gmoos besitzt die Stadt eine Naturlandschaft von hervorragender Qualität und Einzigartigkeit im unmittelbaren Randbereich. Als Feuchtgebiet mit seinen unterschiedlichen Lebensräumen und seinem speziellen Kleinklima bietet es in einer von Landwirtschaft und Stadtentwicklung geprägten Landschaft einen einzigartigen Überlebensraum für eine Vielzahl von Tieren. Es ist daher auch kein Zufall, dass gerade hier über 70 gefährdete Tierarten, vor allem Vögel, noch entsprechende Lebensbedingungen vorfinden.

Wasserwerk

Hardfacts zu Hartberg

Einwohner:

5950

Gesamtfläche:

21 km²

Seehöhe:

334 m

Jahresmittel der Lufttemperatur:

11,3 °C

Mittlere jährliche Niederschlagsmenge:

759 Millimeter

Mittlere Sonnenscheindauer:

1989 Stunden

Informatives zur Wasserversorgung

Das Wasserwerk fördert jedes Jahr rund 420.000 Kubikmeter Wasser. Der durchschnittliche Tagesverbrauch liegt bei 1233 m³. Die Länge der verlegten Wasserleitungsstränge beträgt 85 km. Etwa 5.950 Einwohner werden derzeit über rund 1259 Hausanschlüsse vom Wasserwerk mit Trinkwasser versorgt. 12 Quellen, 13 Brunnen, fünf Behälter, 10 Druckreduzier- und -steigerungsanlagen sorgen für eine rund um die Uhr reibungslose Wasserversorgung. Das Wasserwerk ist in der Lage rund 2.670 m3 Wasser in den Wasserbehältern zu speichern. Durch das öffentliche Wasserversorgungsnetz werden derzeit ca. 96 Prozent der Gesamtbevölkerung mit Trinkwasser versorgt. Die Wassermenge aus Privatbrunnen (Trinkwasser und Nutzwasser) beträgt ca. 16.000 m3/a.

 

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