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Wasser ist Leben.

Umfeld 

Die Stadt Grieskirchen sowie ihre Partner beim Verband werden von drei Brunnenanlagen sowie einer Quelle versorgt. Täglich werden ca. 1.200 m3 aufgebracht. Mit 200.000m³/J bezieht die Stadt 44% des Trinkwasserbedarfs aus dem Brunnen Pfarrhofberg, einem vertikaler Bohrbrunnen mit einem Konsens von 10 l/s, 75.000m³/J oder 17% aus dem Brunnen Winkeln, einem Schachtbrunnen mit 2 Horizontalfilterbohrungen und einem Konsens von 5,55 l/s, 75.000m³/J oder 17 % aus dem Brunnen Schwabegg, einem Schachtbrunnen mit einem Konsens von 3,50 l/s. Aus der Quelle Steindlberg mit einer Leistung von 4 l/sek werden 100.000m³/J oder 22 % des Trinkwasserbedarfs bezogen.

WW Grieskirchen Umfeld 1

Der Strömungsverlauf des Grundwassers liegt unter Gebieten, welche als Grünland und Forst vor Beeinträchtigung durch menschlichem Einfluss weitgehenst verschont geblieben sind. Aufgrund der geologischen Situation steht es dort in ausgezeichneter Qualität und Menge zur Verfügung. Auch längere Trockenperioden beeinträchtigen die Versorgungssicherheit nicht.

Wie überall ist auch in Grieskirchen der Wasserbedarf nicht über den Tag gleichmäßig verteilt und so ist ein Ausgleich zwischen Wasserangebot und Wasserbedarf notwendig. Dieser Ausgleich wird mittels 4 Hochbehälter mit einem gesamten Fassungsvermögen von 2320 m³ erreicht. Diese Menge übersteigt bei weitem den Tagesbedarf der Stadt an Trinkwasser. Darüber hinaus dienen diese Wasserbehälter dazu, den Druck im Versorgungsnetz zu sichern.

WW Grieskirchen Umfeld 2

5 Drucksteigerungs- und 1 Druckreduzieranlagen sorgen für eine reibungslose Trinkwasserversorgung auf den höchsten Erhebungen und in den tiefsten Lagen. Weiters sind für alle Fälle 114 Hydranten installiert.Das Grieskirchner Wasser bedarf keiner chemische Behandlung und wird so wie es gefördert wird abgegeben. Durch laufende chemische und bakteriologische Untersuchungen wird die Qualität des Trinkwassers überprüft.

Die Untersuchungen werden von staatlich autorisierten Umweltlabors durchgeführt. Die Befunde bestätigen bisher stetig eine einwandfreie Trinkwasserqualität.Sämtliche Anlagen des Wasserverbandes Grieskirchen und Umgebung werden über eine moderne Fernwirkanlage gesteuert. Alle Objekte sind mit Alarmanlagen versehen.

Jeder Auftrag des Steuerungssystem (ob automatisch oder manuell) wird registriert und dokumentiert. Alarme und Störungsmeldungen werden automatisch an den diensthabenden Wassermeister weitergeleitet. Die Wassermeister können über Handy jederzeit die aktuellen Wasserstände der Hochbehälter und Brunnenanlagen abrufen.

WW Grieskirchen Umfeld 3

Auf Versorgungssicherheit wurde besonders viel Wert gelegt. Obwohl die Konsensauslastung nur 62% beträgt d.h. nur 62 Prozent der verfügbaren Trinkwasserressource konsumiert werden, ist der Verband ständig bemüht neue Wasserbezugsquellen zu erschließen und die bestehenden Anlagen abzusichern.

Die Wahrscheinlichkeit in Grieskirchen im Trockenen zu sitzen erscheint daher extrem gering: Es war eher das Gegenteil, das dem Wasserverband im Jahr 2002 beim „Jahrhundert Hochwasser" Sorge bereitet hat. Durch bakteriologische Verunreinigung im Grundwasser wurde die Trinkwasserversorgung stark beeinträchtigt.

Der Solidaritätsgemeinschaft innerhalb der ÖVGW, ist es unter anderem zu danken, dass der Wasserwerkleiter der entfernten Stadt Villach mit einem Lkw, auf dem etwa 4000 Liter Trinkwasser in 1-Liter-Kunststoffpackungen geladen waren, und mit einer mobilen Aufbereitungs- und Abpackanlage für Trinkwasserversorgung rasch eingesprungen ist.

Die Lehre aus dem außergewöhnlichen Ereignis wurde gezogen und zwischenzeitlich bei den zwei sensiblen Brunnenanlagen UV-Entkeimungsanlagen eingebaut welche die Wasserqualität auch in extremen Bedingungen sicherstellen.

Um die Qualität auch in der Zukunft weiter zu sichern sind für alle Quellen und Grundwasserfelder bei der Errichtung der Anlagen, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen Wasserschutz- und -schongebiete eingerichtet. Alle Maßnahmen in diesen Gebieten unterliegen der strengen Überwachung durch die Wasserrechtsbehörde des Landes.

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