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Wasser ist Leben.

Umfeld

Die Wassergewinnung der Holding Graz Services | Wasser erfolgt ausschließlich aus Grundwasser.

Wassergewinnung

Ein Drittel wird von der Zentral-Wasserversorgung Hochschwab-Süd GmbH (ZWHS) bezogen. Die lange Reise des Wassers beginnt beim Brunnen im St. Ilgener Tal am Fuße des Hochschwabs. 2 Tage dauert es bis das Wasser (jährlich 5,4 Mio. m³) durch die 76,5 km lange Trinkwassertransportleitung fließt und in der Übergabestation in Friesach landet, wo dann der Zusammenschluss mit der Wasserversorgungsanlage der  Holding Graz Wasser erfolgt.
Zu je einem weiteren Drittel wird das Grazer Wasser in den Wasserwerken Friesach (ca. 15 km nördlich von Graz) und Andritz (im Norden des Stadtgebietes) mittels Horizontalfilterbrunnen gewonnen. In diesen Wasserwerken wird zur Erhöhung des Dargebotes und zur Beeinflussung der Qualität künstliche Grundwasseranreicherung betrieben. Diese weitblickende Maßnahme bewirkt einerseits ein Abdrängen des Uferfiltrats der Mur und damit eine Qualitätsverbesserung des geförderten Wassers und andererseits eine Erhöhung der Menge des vorhandenen Grundwassers durch die Untergrundspeicherung. Als Reserve für Störfälle wird das Wasserwerk Feldkirchen im Süden der Stadt betriebsbereit gehalten. Darüber hinaus verfügt die Grazer Wasserversorgung über Bezugsrechte beim Wasserverband Umland Graz. 

Grazer Wasser: Kaskade der Grundwasseranreicherung, Verteilung

Wasserverteilung

Vom Wasserwerk bis zum Wasserhahn fließt das Grazer Wasser durch Transport-, Versorgungs- und Hausanschlussleitungen. Das Wasser wird in ein vernetztes Verteilsystem eingespeist, das stattliche 871 km misst. Dazu kommen Hausanschlussleitungen mit einer Gesamtlänge von 488 km für Wohnhäuser, öffentliche Gebäude und Betriebe in Graz. Das gesamte Rohrnetz wird laufend optisch, akustisch und mittels modernster elektronischer Geräte auf seine Dichtheit überprüft. 
 

Wasserspeicherung

Zur Sicherstellung der Versorgung, zum Ausgleich von Verbrauchsschwankungen sowie als Reserve bei Störfällen und Brandereignissen ist es erforderlich, das Wasser zu speichern. Diese Speicher (Hochbehälter) werden zu Zeiten niedrigen Wasserverbrauchs - meist in den Nachtstunden - gefüllt, um in den verbrauchsstarken Stunden zum Spitzenausgleich zur Verfügung zu stehen. Die Holding Graz Wasser  verfügt derzeit über 22 Trinkwasserhochbehälter mit einem Gesamtspeichervolumen von mehr als 36.000 m³.
Sämtliche Anlagen - Trinkwasserspeicher, Pumpstationen - werden von einer zentralen Schaltwarte im Wasserwerk Andritz aus überwacht und gesteuert.

Grazer Wasser: Speicherung im Hochbehälter Rosenberg  

Wasserqualität

Weil Trinkwasser ein so wichtiges Lebensmittel ist, ist seine Qualität durch das Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz und die Trinkwasserverordnung geregelt. Für gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe gibt es Grenzwerte, die penibel eingehalten werden müssen. Mit Hilfe moderner Analyseverfahren kommen die Untersuchungsstellen selbst diesen kleinen Mengen auf die Spur und das in regelmäßigen Abständen, zum Teil täglich. Der chemische und bakteriologische Zustand des Grazer Wassers wird täglich kontrolliert. Die Analyse erfolgt im betriebseigenen Wasserlabor, das als staatliche Prüf- und Überwachungsstelle, nach §73 Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz, akkreditiert ist und neben der Eigenüberwachung auch für Dritte tätig ist.
Dank der hohen Qualität des gewonnenen Wassers genießen die Grazerinnen und Grazer ein vollkommen naturbelassenes Wasser; ohne Aufbereitung, ohne Chlorung.
 Grazer Wasser: Qualitätskontrolle im hauseigenen Labor

 

Wasserschutz

Um die strengen Anforderungen an die Trinkwasserqualität zu erfüllen und sie auch für die nächsten Generationen aufrecht zu erhalten, ist das Grundwasser in Österreich geschützt. Rund um die Brunnen der Wasserwerke und im Einzugsgebiet der Brunnen sind Wasserschutz- und -schongebiete eingerichtet, in denen strenge Auflagen im Hinblick auf Nutzung und Verwendung Grundwasser gefährdender Stoffe gelten.  Die Holding Graz Services | Wasser hat in diesen Wasserschutzgebieten Beobachtungs- und Kontrollbrunnen errichtet. Entdeckt man in einem Kontrollbrunnen einen Schadstoff, kann rechtzeitig reagiert werden, noch bevor Verunreinigungen in die Brunnen gelangen – das Trinkwasser bleibt unbelastet. Die Schutzgebiete haben ein Gesamtausmaß von 867 ha, die Schongebiete von 188 km².
 

Trink Wasser!

Jeder kann sich von der Qualität des Grazer Trinkwassers überzeugen. Zahlreiche öffentliche Brunnen prägen das Bild der Stadt, aber auch eigens konzipierte Trinksäulen befinden sich entlang der am stärksten frequentierten Lauf- und Radwege. Mittlerweile gibt es diese „neuen“ Trinkbrunnen auch an öffentlichen Plätzen, in Schulhöfen, Spielplätzen und vielerorts mehr.
Näheres unter „Wasser & Design“
 

Grazer Wasser: ausgedehnte Wasserschutzgebiete

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