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Wasser ist Leben.

Geschichte 

Die Versorgung der Stadt Gmunden mit Trink- und Nutzwasser war ursprünglich von sehr bescheidenem Umfang und nur auf wenige öffentliche Brunnen, auf Hausbrunnen und den Traunsee beschränkt. Erst im Jahre 1515, als sich Kaiser Maximilian I. als Wohltäter der Stadt erwies und das Wasser des „Hl. Bründls" käuflich erwarb, es dann in Holzrohren in das landesfürstliche „Amtshaus zu Gmunden und zu Nutz gemeinser Stadt daselbst" leitete, verbesserte sich die Wassernot der Stadt Gmunden.

Geschichte1

Die Quelle des Hl. Brunnens befindet sich unterhalb des Quellenweges. Sie versorgte die Stadt durch Jahrhunderte mit vorzüglichem Trinkwasser. Bei großer Trockenheit versickerte die Quelle jedoch für längere Zeit; so geschehen am 19. November 1802 - erst am 22. März 1803 begann sie wieder zu sprudeln.

Geschichte2

Wegen der unterschiedlichen Ergiebigkeit des Hl. Bründls beschloss der Gemeindeausschuss 1883, eine andere Trink- und Nutzwasserversorgung für die Stadt Gmunden zu erschließen. Untersuchungen ergaben, dass sich bei der Einmündung des Wasserlosen Baches in die Traun Grundwasservorkommen mit guter Trinkwasserqualität befinden. Mit Beschlüssen vom 7. September 1887 und 23. April 1890 wurde von der Gemeindevertretung nach Einholung verschiedener Gutachten festgelegt, der Firma Karl Freiherr von Schwarz Planung und Bau zu übertragen. Dem Werk wurde der Name „Erzherzogin Marie Valerie Wasserleitung" gegeben.

Geschichte3

Im Februar 1892 wurde mit dem Bau begonnen und am 1. Dezember 1892 erfolgte die Eröffnung. Das neue Wasserwerk förderte 102.080 m3 in einem Jahr. Im Jahre 1904 wurde ein Teil auf elektrische Energie umgestellt. Das Rohrnetz und damit der Anschlussgrad an die öffentliche Wasserversorgung wuchs unterschiedlich schnell. Die Rohrnetzlänge betrug 1892 10 km, 1938 etwa 20 km, 1965 40km, 1983 70 km und jetzt, nach Errichtung des Wasserwerkes Traunstein West, rund 98 km. Parallel dazu wuchs der ebenfalls unter der Erde versteckte Behälterraum von 500 m3 im Jahre 1892 auf 1998 rund 4.900 m3.

Geschichte4

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