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Wasser ist Leben.

Wasser Glossar

Oberflächenwasser

Als Oberflächenwasser bezeichnet man jenes Wasser, das in Bächen, Flüssen, Seen oder Talsperren vorhanden ist. Es ist eine Mischung von Grund-, Quell-, Niederschlags- und nicht zuletzt auch von Abwasser. Grundwasser tritt in Bäche, Flüsse oder Seen aus. Das Quellwasser gelangt vielfach durch kleine Gerinne in die Bäche und Flüsse oder ist überhaupt der Ursprung von Bächen und Flüssen. Das Niederschlagswasser trifft entweder direkt auf die Wasseroberfläche auf oder fließt flächenhaft oder durch Gerinne in Bäche, Flüsse und Seen.

Ökosystem

Ein Ökosystem (griech. oikos, "Haus, Haushalt") ist ein Wirkungsgefüge, das die Gesamtheit der Lebewesen und ihren Lebensraum (Biotop) und ihre Wechselbeziehungen umfasst. Ökosysteme sind durch ein Netzwerk ökologischer Wirkungs- und Wechselwirkungsbeziehungen miteinander verbunden. Ökosysteme sind daher empfindlich, zu große Eingriffe von außen gefährden sie. Um Umweltprobleme zu verstehen, ist es erforderlich, Ökosysteme in ihrer komplexen Gesamtheit zu untersuchen. Die Entwicklung von Ökosystemen ist aber auf Grund dieser Komplexität gar nicht oder nur in sehr groben Zügen vorherzusagen. Mit Hilfe von Dauerbeobachtung oder Ökosystem-Monitoring können allerdings gesicherte Trends festgestellt werden. Die Grenzen eines Ökosystems werden dort festgelegt, wo der wechselseitige Übergang ein Minimum an Einflüssen zeigt. Im Wasserbereich ist der Einfluss des gesamten Einzugsgebietes im System zu berücksichtigen. Der Mensch bewegt sich in mehreren Ökosystemen, er ist nicht auf ein bestimmtes Gebiet eingegrenzt. Es gibt wahrscheinlich kein von den Menschen unbeeinflusstes Ökosystem mehr. Die Ökologie teilt daher die Ökosysteme auch in Graden ihrer menschlichen Beeinflussung (Hemerobie) ein. Nur funktionierende Ökosysteme können weiterhin die bisher selbstverständlich genutzten Dienstleistungen, wie sauberes Trinkwasser und reine Luft, zur Verfügung stellen. Nach der Gaia-Hypothese wird der gesamte Erdball als ein ganzes geschlossenes Ökosystem angesehen.

Ombrometer

Die Niederschlagshöhen werden mit Regenmessern (Ombrometern) gemessen, die aus einem Trichter von bestimmten Durchmesser bestehen, unter dem sich ein Messglas mit einer entsprechenden Einteilung befindet, die eine Ablesung der Niederschlagshöhe in Millimetern ermöglicht. Eis, Schnee und Hagel werden aufgetaut und dann als Flüssigkeit gemessen. Die mittleren Jahresniederschlagshöhen können beim Hydrographischen Dienst am Sitz der einzelnen Landesregierungen oder beim hydrographischen Zentralbüro, 1030 Wien, Marxergasse 2 erfragt werden. Die mittlere Jahresniederschlagshöhe ist ein Durchschnitt aus 25 Beobachtungsjahren (Niederschlagshöhe von 1 mm entspricht einer Menge von 1 l Wasser auf 1 m²).

ÖVGW

Die ÖVGW (Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach), eine privatrechtlich nach dem österreichischen Vereinsgesetz organisierte Vereinigung, ist seit mittlerweile mehr als 125 Jahren für ihre Mitglieder im Dienste einer sicheren Gas- und Wasserversorgung tätig. Das ÖVGW-Mitgliederspektrum umfasst Gasnetzbetreiber und Wasserversorgungsunternehmen, Firmen im Gas- und Wasserfach (Gerätehersteller, Zulieferer etc.) Organisationen und Personen, die im Gas- oder Wasserbereich tätig sind. Die ÖVGW wirkt auf wissenschaftlichem, technischem, wirtschaftlichem und rechtlichem Gebiet als Vertretung der Branche gegenüber Behörden und Politik, als Ersteller technischer Regeln, als Hüter von Qualitätsstandards durch Zertifizierung (Link), als Sprachrohr zur Öffentlichkeit, als Forum für Wissensvermittlung und Erfahrungsaustausch. Mit ihren Aktivitäten trägt sie maßgeblich zur Unterstützung eines umweltschonenden und sicheren Einsatzes von Erdgas und der nachhaltigen Versorgung mit Trinkwasser und dem Schutz der Wasserressourcen bei.

Oxidation

Bei der Oxidation gibt das oxidierte Element Elektronen ab und geht in eine höhere Wertigkeitsstufe über (Reduktionsmittel, Elektronendonator). Gleichzeitig muss der Reaktionspartner (Oxidationsmittel) die Elektronen aufnehmen (Reduktion der Wertigkeitsstufe). An jedem Oxidationsvorgang ist ein Reduktionsschritt beteiligt (→Redoxreaktion). Die Zufuhr von Luftsauerstoff (manchmal auch Reinsauerstoff) bzw. von Oxidationsmitteln wie Kaliumpermanganat, Wasserstoffperoxid, Ozon u.a. sollen im Wasser vorhandene Stoffe (hauptsächlich Eisen- und Mangan-Ionen) in höheroxidierte unlösliche Formen verwandeln, die dann abfiltriert werden können. Die Sauerstoffzufuhr kann drucklos oder unter Druck erfolgen. Drucklose (offene) Belüftungseinrichtungen werden vorwiegend bei hohen Durchsatzmengen, hohen Eisenkonzentrationen und bei gleichzeitiger Entsäuerung gewählt. Bei niedrigen Eisenkonzentrationen zieht man unter Druck stehende Belüftungseinrichtungen wie z.B. Oxidatoren, Luftmischer oder die Zumischung von sauerstoffgesättigtem Wasser vor. Ein spezielles Verfahren finden wir bei der Oxidation von Ammonium-Ionen im Wasser vor. Der Vorgang spielt sich in einem „Trockenfilter" ab, wobei Luft und Wasser gleichzeitig und gleichsinnig durch den Filterkörper geschickt werden. Dabei oxidieren Mikroorganismen im Filterbett die Ammonium-Ionen zu Nitrat-Ionen.

Ozon

Ozon ist ein Gas, das aus drei Sauerstoffmolekülen besteht, stechend riecht und giftig ist. Ozon ist ein sehr wirksames Oxidationsmittel, das auch für die Desinfektion des Wassers eingesetzt wird. Es inaktiviert sehr rasch Bakterien und Viren. Gleichzeitig werden organische Stoffe, die im Wasser gelöst sind, zu leicht abbaubaren Verbindungen aufgespalten. Diese Verbindungen sind ideale Nährstoffe für Mikroorganismen, die so die Wiederverkeimung des Rohrnetzes begünstigen. Um dies zu verhindern, sollen Wasserinhaltsstoffe vor der Ozonung weitestgehend aus dem Wasser entfernt werden. Für einen Netzschutz muss der Ozonung eine Chlorung oder Chlordioxidbehandlung nachgeschaltet werden. Unverbrauchte Restmengen von Ozon sind mittels Aktivkohlefiltration zu entfernen.

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