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Wasser und Design in GrazTrinkbrunnen_01

Der Grazer Trinkbrunnen

Durch die Zunahme der sportlichen Tätigkeiten, allen voran Laufen und Radfahren, wurde
der Ruf nach geeigneten Trinkwasserspendern laut. Dazu kommt noch das gesteigerte Gesundheitsbewusstsein.
Anstatt den Durst mit zuckerhältigen Limonaden zu löschen, wird vermehrt frisches Leitungswasser getrunken. Bewusst gesund trinken wird immer mehr zum Lifestyle, auf den die Holding Graz Wasser reagierte.

Von der Idee zum Produkt

Ing. Mirko Ercher, geb. 1969 in Graz, absolvierte nach der AHS ein College für Tiefbau und ist seit April 1999 bei der Grazer Wasserversorgung für die Rohrnetzüberwachung zuständig. Im Rahmen seiner Tätigkeit fiel ihm auf, dass es im Grazer Stadtgebiet fast keine öffentlichen Brunnen zum Trinken gab. Im Sinne des Zitates des verstorbenen Vizebürgermeisters Erich Edegger „Mehr Brunnen braucht die Stadt“ verfestigte sich die Idee einen Trinkbrunnen zu entwickeln.

Einen optisch ansprechenden, kostengünstigen, nahezu wartungsfreien und vandalensicheren Trinkwasserspender zu entwickeln war die Vorgabe. Kurze Zeit später lagen Studien, zahlreiche Ideen bezüglich der Gestaltung sowie technische Lösungen auf dem Tisch und der erste Prototyp entstand.

Im Sommer 2002 war es dann soweit. Der erste Brunnen wurde am Murradweg am Schwimmschulkai installiert und der Öffentlichkeit vorgestellt. Schon in den ersten Tagen zählte man rund 2.500 Zugriffe pro Tag, Tendenz steigend. In den folgenden Jahren installierte die Holding Graz Wasser diese Trinkbrunnen entlang der am stärksten frequentierten Lauf- und Radwege.

Die Standorte

sind entlang der am stärksten frequentierten Lauf- und Radwege in Graz sowie an verschiedensten Plätzen der Stadt, wie beispielsweise im ORF-Park, am Dietrichsteinplatz, am Karmeliterplatz, im Fröbelpark, auf zahlreichen Spiel- und Bezirkssportplätzen. In Kooperation mit der Stadt Graz wurden und werden diese Trinksäulen in allen Schulhöfen der Grazer Pflichtschulen installiert. Insgesamt kamen somit in den vergangenen Jahren über 70 Trinkbrunnen im öffentlichen Raum zur Aufstellung und dienen nicht nur der Grazer Bevölkerung sondern auch den zahlreichen Gästen aus dem In- und Ausland als Durstlöscher.

Trinkbrunnen der Holding Graz Wasser- nicht nur in Graz

Mittlerweile ist dieser Brunnen auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und man begegnet dieser Trinksäule auch in Knittelfeld, Bruck/Mur, Judenburg, Leibnitz und zahlreichen Umlandgemeinden der Landeshauptstadt. Sogar in Feldkirch (Vorarlberg), in Saalfelden (Salzburg), in Mattersburg (Burgenland), in Klagenfurt und Villach (Kärnten), in Wels (OÖ) und beim Schloß Schönbrunn (Wien) kann daraus getrunken werden. Aber nicht nur in Österreich, auch Städte in Deutschland und der Schweiz interessieren sich für das Modell der Holding Graz Wasser.

Trinkbrunnen_02

Kontakt: Ing. Mirko Ercher
Holding Graz Wasser | Wasserwerkgasse 11 | 8045  Graz | Austria
T: +43 316 887-222 | F: +43 316 887-786 | E: wasser@holding-graz.atwww.holding-graz.at 

Disignauftrag für Wasserkaraffen

In Zusammenarbeit mit der Holding Graz Wasser, der Fachhochschule Joanneum und der österreichischen Designstiftung entwickelten die StudentInnen des Lehrganges Industrial Design die „Grazer Wasser-Karaffe“. Im Zuge eines Designwettbewerbes wurden von einer unabhängigen Jury die besten Entwürfe prämiert. Die Studentinnen und Studenten unter Designprofessor DI Gerhard Heufler entwarfen im Wintersemester 2001/2002 Karaffen aus Glas. Sie sollten als VIP-Geschenke, als Basisbestandteil der Ausstattung für Pressekonferenzen, bei Kongressen und anderen Großveranstaltungen in Graz sowie als Teil des Gedeckes in der gehobenen Gastronomie im Großraum Graz Verwendung finden. Im März 2002 wurde durch eine prominent besetzte Jury die besten Entwürfe prämiert und die Siegerkaraffe gekürt. Das Sieger-Modell von Martina Rauter wurde von der Holding Graz Wasser realisiert und wird seitdem von Stölzle Oberglas in der Glasbläserei Bärnbach produziert. Jede einzelne Karaffe wird individuell von Meisterhand angefertigt.

Karaffe_02

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