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Der Trinkwasserverband der West-Toulouse-Vorortgemeinden (Syndicat intercommunal des eaux de la banlieu ouest de Toulouse) wurde durch einen Dekret des Präfekten von Haute Garonne im Juli 1954 gegründet. Der Verband fasst sechs Gemeinden (Colomiers, Tournefeuille, Plaisance du Touch, Pibrac, Cornebarieu, La Salvetat St Gilles) zusammen. Er wurde 1973 im S.I.V.O.M, Syndicat inter communal à vocation multiple (Gemeindeverband mit vielfältigen Aufgaben) integriert. Diese Gemeinden wurden früher durch die Stadt Toulouse mit Trinkwasser versorgt. Das damalige Netz entsprach dem beschränken Bedarf kleiner ländlichen Gemeinden und wurde durch die rasche demographische Expansion schnell überfordert. |
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Da die Gemeinde nicht mehr in der Lage waren die rasant steigende Nachfrage zu erfüllen, trennten sie sich vom großen Nachbar Toulouse und entwickelten ihre eigene Struktur. Das Pflichtenheft wurde um die zwei wichtigen Hypothesen bestimmt:
1980: 400 l/Tag/Einwohner - 2000: 500 l/Tag/Einwohner Nachdem die verschiedenen Aspekte im Bereich Qualität und Rentabilität analysiert wurden, entschied man sich, auf Oberflächenwasser zuzugreifen. Weiters wurde entschieden, 2 Wasserfassungen (St Martory Kanal und Fluss Touch) zu bauen sowie eine Wasseraufbereitungsanlage in der Gemeinde Tournefeuille. Diese in vier Etappen, um der Bevölkerungszunahme zu folgen und die Investitionen zeitlich zu staffeln. Der erste Bauabschnitt wurde 1967 im Betrieb genommen, der zweite 1973, der dritte 1990. Die Behandlungsfassung wurde auf 12.500m³ festgelegt. Derzeit liegt sie auf 37.500 m³ und wird bald 50.000 m³ erreichen. |