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Erholungs(wasser)gebiet alte Donau

Durch die technische Glanzleistung der Wiener Hochquellwasserleitungen wurde im 19. Jahrhundert die Grundlage der Moderne Wasserversorgung der Stadt geschaffen. Die Leistung der Wiener Wasserwerke nur auf diese Hochquellwasserleitungen zu reduzieren wären allerdings viel zu kurz gegriffen. Die Instandhaltung dieses beachtlichen Erbes gehört selbstverständlich zu einer der wichtigen - und nicht zu vergessen -aufwändigen Aufgaben der Wiener Wasserwerke. Viele der Anlagen sind denkmalgeschützt. Auch wenn die Versorgung der Bundeshauptstadt mit einwandfreiem Trinkwasser sichergestellt ist, ruht man sich bei den Wiener Wasserwerken nicht auf den Lorbeeren aus. Babylonische Projekte wie der Hochquellenleitungsbau stehen zwar nicht bevor, ehrgeizige Pläne gibt es aber genug. So wurde, damit wertvolles Trinkwasser nicht verloren geht, ein umfangreiches Programm gestartet, um die Wasserverluste zu reduzieren (obwohl sie heute nur mehr gering sind). Hauptanliegen sind weiters Qualität- und Quantitätssicherung sowie eine ständige Effizienzsteigerung. Was die Effizienzsteigerung betrifft wurde mit der Einführung des Qualitätsmanagement nach ISO 9001-2000 der Quantensprung zu einer modernen Planungs- und Managementkultur geschafft. Auf eine lange Geschichte zurückzublicken ist durchaus mit Weitblick für die Zukunft zu vereinbaren! Nur in einem Bereich werden es in der Zukunft die Wiener Wasserwerke schwer haben: Die bei Umfragen erreichten Durchschnittsnoten, von 1,2 zu Qualität und Kompetenz zu bekommen ist sehr schwer zu überbieten! 

 
Springbrunnen im Weghuberpark vor der Gartenfront des Palais Trautson  
 Versorgte  Bewohner:

1.760.000

 Hausanschlüsse (mit eingebauten Wasserzählern):  101.670
   Versorgungsfläche:  415 km²
   I. Wiener Hochquellenleitung: 61,93 Mio.
   II. Wiener Hochquellenleitung: 75,53 Mio.
   Anzahl Quellen: 30
   Grundwasser: 3,54 Mio.
   Anzahl Brunnen: 27
   Durchschnittlicher Tagesverbrauch:  373.689 m³
   Durchschnittlicher Tagesverbrauch/Person: 130 Liter
   Gesamtförderung/Jahr: 141 Mio.
 Maximale Tagesförderung:  459.020 m³
 Minimale Tagesförderung:                285.303 m³
 Anzahl Wasserbehälter: 30
 Gesamtvorratsvolumen: 1,56 Mio. m³
 Anzahl Trinkwasserkraftwerke: 13
 Pumpwerke: 24
   Versorgungsdruck: 3 - 5 bar
   Länge der Transport- und Versorgungsleitungen:  3284 km
 Hydranten 11.700 Stück
   Anschlussgrad   100 %
   Wasserhärte: 6  – 14 °dH (deutscher Härtegrad)
   Wasserhärte in den Bezirken: Bitte klicken
 
 
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