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Durch
die technische Glanzleistung der Wiener Hochquellwasserleitungen
wurde im 19. Jahrhundert die Grundlage der Moderne
Wasserversorgung der Stadt geschaffen. Die Leistung der Wiener
Wasserwerke nur auf diese Hochquellwasserleitungen zu reduzieren
wären allerdings viel zu kurz gegriffen. Die Instandhaltung dieses
beachtlichen Erbes gehört selbstverständlich zu einer der
wichtigen - und nicht zu vergessen -aufwändigen
Aufgaben der Wiener Wasserwerke. Viele der Anlagen sind
denkmalgeschützt. Auch wenn die Versorgung der Bundeshauptstadt
mit einwandfreiem Trinkwasser sichergestellt ist, ruht man sich
bei den Wiener Wasserwerken nicht auf den Lorbeeren aus.
Babylonische Projekte wie der Hochquellenleitungsbau stehen zwar
nicht bevor, ehrgeizige Pläne gibt es aber genug. So wurde, damit
wertvolles Trinkwasser nicht verloren geht, ein umfangreiches
Programm gestartet, um die Wasserverluste zu reduzieren (obwohl
sie heute nur mehr gering sind). Hauptanliegen sind weiters
Qualität- und Quantitätssicherung sowie eine ständige
Effizienzsteigerung. Was die Effizienzsteigerung betrifft wurde
mit der Einführung des Qualitätsmanagement nach ISO 9001-2000 der
Quantensprung zu einer modernen Planungs- und Managementkultur
geschafft. Auf eine lange Geschichte zurückzublicken ist durchaus
mit Weitblick für die Zukunft zu vereinbaren! Nur in einem Bereich
werden es in der Zukunft die Wiener Wasserwerke schwer haben: Die
bei Umfragen erreichten Durchschnittsnoten, von 1,2 zu Qualität
und Kompetenz zu bekommen ist sehr schwer zu überbieten! |
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