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Die Wasserversorgung Hartberg stand von Anfang an unter keinen besonderen guten Stern. Die Stadt befindet sich ja in einem niederschlagsarmen Gebiet mit geringer Grundwasserbildung. Um das köstliche Nass jeden Tag frisch liefern zu können sind zahlreiche weit voneinander liegender Wassergewinnungsanlagen notwendig - was einen zusätzlich Kostenfaktor darstellt. Last but not least wurde in den letzten Jahren festgestellt, dass die Ergiebigkeiten bei den Grundwässern und Quellen rückgängig sind. Dennoch haben die Verantwortlichen nicht das Handtuch geworfen und eine eigene unabhängige Trinkwasserversorgung nach wie vor befürwortet. Es wurde also ein dritter Weg beschritten und bereits nach ein paar Jahren hat sich die Lage gründlich zum Positiven geändert. Alles ging Schlag auf Schlag: Betriebsanierung (darunter ein intensives und erfolgreiches Minimieren der Wasserverluste), Erneuerung der technischen Infrastruktur und Integration einer neuen hochmodernen Fernwirkanlage. Weiters wurde eine Notwasserversorgung aufgebaut, um die Wasserversorgung dauerhaft zu sichern. Die Vernetzung hat sich schon bewährt! Ohne diese Spitzenabdeckung bzw. Notwasserversorgung wäre die Wasserversorgung Hartberg im Sommer 2003 schwer aufrechtzuerhalten gewesen. Der nächste entscheidende Schritt wurde die Mitgliedschaft beim Wasserverband Transportleitung Oststeiermark. Dadurch wird ab 2007 die Trinkwasserversorgung Hartberg definitiv sicherstellen. Nachdem diese solide Basis geschaffen wurde kam die nächste Etappe: Das Wasserwerk wurde von den Hartberger Stadtwerke Verwaltungs GmbH gepachtet; ein nicht unwesentlicher Faktor um die nächste wichtige Anliegen zu verwirklichen. Unter dem Motto „Im Dienst der Bürger, nicht auf ihre Kosten“ möchte sich das Wasserwerk als 24 St./Tag Dienstleister über die Grenzen der Stadt (und inzwischen auch des Bundeslandes) etablieren. Das Fazit nach weniger Jahren: Das Wasserwerk ist noch immer fest in öffentlicher Hand, Dank der zwei Einspeisemöglichkeiten ist die Trinkwasserversorgung für Jahrzehnte gesichert und der Übergang zum Dienstleister ist geschafft. Die Hartberger Erfolgstory kann sich sehen lassen!

 
Hartberger Trinkwasser
 Versorgte  Bewohner:

5.950

 Hausanschlüsse (mit eingebauten Wasserzählern): 1.259
   Versorgungsfläche: 10,5 km²
   Anzahl Brunnen: 12
 Anzahl Quelle: 13
   Fremdbezug/Jahr 7.080 m³  (2004)
   Durchschnittlicher Tagesverbrauch: 1.233 m³
   Durchschnittlicher Tagesverbrauch/Person:(inkl. Industr) 207 Liter
   Gesamtförderung/Jahr: 423.970 m³
 Maximale Tagesförderung: 1.950 m³
 Minimale Tagesförderung:                1.100 m³
 Anzahl Wasserbehälter: 5
 Gesamtvorratsvolumen: 2.670
 Pumpwerke: 9
   Druckreduzieranlagen: 1
   Versorgungsdruck: 3 bis 6 bar
   Länge der Transport- und Versorgungsleitungen: 85 km
 Hydranten 151 Stück
   Anschlussgrad 100 %
   Wasserhärte: 6 – 14 °dH (deutscher Härtegrad)
 
 
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